Niederndorf. CDU-Bürgermeisterkandidat Christoph Reifenberger besuchte vorige Woche den Ortsteil Niederndorf, um gemeinsam mit Ortsvorsteher Jens Giebeler und interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. In seinem Grußwort an die Niederndorfer/innen stellte Reifenberger fest: „Hier vor Ort haben wir ein starkes Trio mit den beiden CDU-Vertretern Thomas Bertelmann und Martin Breloer sowie mit Ortsvorsteher Jens Giebeler, die alle auch in den Vereinen und der ARGE Dorfgemeinschaft aktiv sind.“ Jens Giebeler betonte die gute Zusammenarbeit und stellte klar, dass er nur bei einer CDU-Mehrheit in Niederndorf weiterhin als Ortsvorsteher zur Verfügung stehe.

Nach dem Beginn am Brunnen in der Uebachstraße suchte man sich bei den sommerlichen Temperaturen einen schattigen Bereich beim Gemeindehaus, von wo aus Thomas Bertelmann ein noch anstehendes Projekt erläuterte: „Mit dem Team Dorfentwicklung sind wir aktuell dabei, den Glockenturm an der Alten Schule zu sanieren.“ Die alten hölzernen Lamellengitter sind marode und werden nun durch Alu-Gitter ersetzt. „Diese sind schon fertig und müssen nur noch angebracht werden“, so Bertelmann.

Danach ging es zum Boos Hus. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude spendete reichlich Schatten, und so konnte man sich beim Kaltgetränk noch gut über weitere Themen für Niederndorf unterhalten wie etwas das Thema Kindergarten: „Hier sind wir äußerst enttäuscht, dass nun in Lindenberg eine Kita geplant werden soll, obwohl der Bedarf nachweislich im Fischbachtal (Niederndorf, Dirlenbach, Oberfischbach) besteht“, so Christoph Reifenberger. Obwohl die Kita-Übergangslösung in Dirlenbach nächstes Jahr schließen soll – was vielen noch gar nicht bekannt ist – wurden sämtliche Standort-Angebote für eine neue Kita in Niederndorf, Oberfischbach und Dirlenbach ausgeschlagen. „Das ist für mich bei diesem wichtigen Thema sehr unverständlich und von der Bürgermeisterin in keiner Weise sachlich begründet. Ich möchte deshalb mit jungen Eltern vor Ort ins Gespräch kommen, damit man sich gemeinsam um Lösungen genau dort kümmert, wo auch der Bedarf besteht“, so Reifenberger.

Martin Breloer fügt hinzu: „Gerade mit Blick auf das geplante Baugebiet in Oberfischbach müssen wir uns schon jetzt auf einen noch höheren Bedarf an Kita-Plätzen einstellen. Ich freue mich über die positive Entwicklung der Dörfer, aber die müssen wir auch politisch unterstützen“, so Breloer abschließend. Die interessierten Niederndorfer/innen wurden zum Schluss noch mit weiteren Informationen zu den Kandidaten versorgt. Und eins durfte dabei nicht fehlen: Das beliebte CDU-Knippchen.

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