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Freudenberg. (13.04.2022) Die Preise für Immobilien sind im Kreis Siegen-Wittgenstein ohne das Stadtgebiet Siegen im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Während man für Baugrundstücke durchschnittlich 11 Prozent mehr bezahlen musste, stiegen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser um 7 Prozent. Neue Eigentumswohnungen verteuerten sich um 14 Prozent, der Preisanstieg bei gebrauchten Eigentumswohnungen war mit 3 Prozent etwas moderater. Diese Entwicklungen ergeben sich aus dem Grundstücksmarktbericht 2022, den der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Siegen-Wittgenstein Ende März veröffentlicht hat. Darüber hinaus wurden die neuen Bodenrichtwerte zum Stichtag 1. Januar 2022 ermittelt. Die Ermittlungen beziehen sich auf das Kreisgebiet ohne die Stadt Siegen, für deren Bereich ein eigener Gutachterausschuss gebildet wurde.

Der durchschnittliche Kaufpreis für Ein- und Zweifamilienhäuser im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein lag im Jahr 2021 bei 218.000 Euro und somit 7 Prozent über dem Mittelwert des Vorjahres, als noch durchschnittlich 203.000 Euro gezahlt wurden. Auch die Anzahl der verkauften Ein- und Zweifamilienhäuser und der Preisumsatz erreichten mit 871 verkauften Objekten für insgesamt 189,98 Mio. Euro neue Höchstwerte (2020: 844 Kauffälle für 171,27 Mio. Euro).
Ein noch höherer Preisanstieg ist bei dem Erwerb von neu errichteten Eigentumswohnungen zu verzeichnen. Der durchschnittliche Kaufpreis lag hier bei 3.386 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche und somit 14 Prozent höher, als im Jahr 2020 als durchschnittlich noch 2.967 Euro pro Quadratmeter gezahlt wurden. Für gebrauchte Eigentumswohnungen wurde 2021 ein mittlerer Kauf-preis von 1.661 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche erzielt. Hier lag der Preisanstieg bei nur 3 Prozent (2020: 1.567 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche). Insgesamt sind 2021 im Kreisgebiet 260 Eigentumswohnungen für 49,4 Mio. Euro verkauft worden. Die Anzahl der verkauften Wohnungen ging um 34 oder 12 Prozent zurück, während der Preisumsatz nahezu konstant blieb (2020: 49,6 Mio. Euro).

Wollte man im Jahr 2021 einen Bauplatz im Kreisgebiet erwerben, so musste man durchschnittlich 11 Prozent mehr bezahlen als im Vorjahr. Es wurden insgesamt 298 Bauplätze für eine Wohnbebauung im Gesamtwert von 25,7 Mio. Euro veräußert. Die Anzahl der verkauften Wohnbaugrundstücke hat damit um 8 Prozent zugenommen (Vorjahr: 275). Der Preisumsatz stieg um 35 Prozent (2020: 18,9 Mio. Euro). Die steigende Entwicklung wirkt sich auch auf die kürzlich ermittelten Bodenrichtwerte aus, die in mehreren Bereichen erhöht wurden. Bodenrichtwerte sind durchschnittliche Lagewerte, denen feste Zonen und Definitionen zugeordnet sind. Sie werden flächendeckend in Bodenrichtwertkar-ten dargestellt.

Das Preisniveau für Baugrundstücke im Kreis Siegen-Wittgenstein schwankt erheblich. Während für beliebte Lagen in Freudenberg (Fließenhardt) der Bodenrichtwert mit 250 Euro pro Quadratmeter ermittelt wurde, liegen die Werte in ländlichen Lagen wie z. B. in den Wittgensteiner Ortschaften Beddelhausen oder Richstein bei 25 Euro pro Quadratmeter.

Den kompletten Grundstücksmarktbericht 2022 gibt es >> hier zum Download.

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