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Büschergrund. (22.09.2021) An der A45-Talbrücke Büschergrund zwischen dem Autobahnkreuz Olpe-Süd und der Anschlussstelle Freudenberg findet von Donnerstag, 23. September, bis Montag, 11. Oktober, die so genannte Hauptprüfung statt, die die Autobahn Westfalen alle sechs Jahre durchführt. Da bei dieser Prüfung unter anderem mit einem Brückenuntersichtgerät gearbeitet wird, müssen auf der Brücke die Fahrstreifen verengt werden. Das Untersichtgerät ist eine Arbeitsbühne, die von einem Spezialfahrzeug, das sich auf dem Standstreifen bewegt, unter den Brückenüberbau gehoben wird. Dort können die Brückenexperten dann alle Bauteile der Brücke im Detail in Augenschein nehmen. Die Brückenprüfung beginnt am Donnerstag in Fahrtrichtung Frankfurt. Ab Freitag, 1. Oktober, wechselt das Prüfungsteam auf die Richtungsfahrbahn Dortmund.

Hintergrund: Für Brücken steht alle sechs Jahre eine umfassende Hauptprüfung an. Die Brückenprüfer nehmen dabei sämtliche Bauwerksteile unter die Lupe. Das gilt auch für schwer zugängliche Bereiche. Die Bauteile werden "handnah" geprüft. Das heißt, der Prüfende muss mit Hilfe von Gerüsten, Hubbühnen oder speziellen Brückenuntersichtgeräten so nah an die Bauteile herankommen, dass zum Beispiel auch mit einem Werkzeug direkt an der Brücke geprüft werden kann. Abdeckungen von Bauwerksteilen, z. B. Schutzhauben bei Seilen, Lagermanschetten, Schutzhüllen oder Schachtabdeckungen müssen geöffnet werden, damit auch dort mögliche Schäden entdeckt werden können. Ist eine Brücke mit einem Hohlkasten konstruiert, muss die Prüfung im Inneren und von außen stattfinden.

Alle drei Jahre findet eine sogenannte Einfach-Prüfung statt. Diese Begutachtung wird in der Regel als erweiterte Sichtprüfung durchgeführt. Lager, Gelenke und auch Verschleißteile wie die Übergangskonstruktionen werden dabei besonders in den Blick genommen. Bei der Sichtprüfung sind auch Verankerungen von Bauteilen – das können zum Beispiel Entwässerungsleitungen oder Lärmschutzwände sein – genauer zu betrachten. Die Fundamente einer Brücke werden je nach Bauweise untersucht. Steht eine Brücke im Wasser muss zum Beispiel darauf geachtet werden, dass sich am Fundament keine Auskolkung (eine durch das Wasser verursachte Erosion des Bodens um das Fundament herum) gebildet hat.

Auch in den Jahren ohne Prüfung steht jedes Bauwerk unter Beobachtung. Die zuständige Autobahnmeisterei führt jährlich eine ausführliche Besichtigung durch. Gibt es Bauteile, die bei Prüfungen auffällig geworden sind, werden diese kontinuierlich beobachtet. Nach außergewöhnlichen Ereignissen, wie zum Beispiel Beschädigungen durch einen Unfall oder Hochwasser, können Sonderprüfungen angeordnet werden.

In einem Bauwerksbuch werden für jede Brücke Schäden, Mängel oder Besonderheiten elektronisch dokumentiert. Das Bauwerksbuch wird mit dem Bau angelegt (früher als Brückenbuch aus Papier) und steht bis zu einem möglichen Abriss zur Verfügung. Enthalten sind Daten zum Bau und zur Konstruktion, Dokumente der Prüfungen sowie festgestellte Schäden und ihre Instandsetzung.

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