Kontakt zur Redaktion: E-Mail: info@freudenberg-online.de | Tel.: 0170/7742312

Niederndorf. Große Ereignisse gehören gebührend gefeiert. So hatte dann der MSC "Rallye-Freunde" Niederndorf im ADAC alle Anstrengungen unternommen, um seiner Feier zum 50. Geburtstag einen würdigen Rahmen zu geben. Eine Ausstellung von historischen und aktuellen Rennfahrzeugen am Samstagvormittag ab 11 Uhr und dann am Abend ein Festkommers sowie die musikalische Untermalung der Feier durch die bekannte Cover-Band "UnArt" bildeten das Gerüst der Geburtstagsfeierlichkeiten.

Schauplatz des Ganzen war die Freie Christliche Schule in Niederndorf, die bereits zum zweiten Mal - nach der Oldtimerfahrt im Mai - den Schulhof und die Turnhalle für die "Rallye-Freunde" zur Verfügung stellte. Bei der Suche nach hochkarätigen wie auch eher bodenständigen Rennfahrzeugen wurde man schnell fündig: Vom 380 PS starken Porsche GT3 über einen turbobefeuerten Peugeot RZC aus der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring und den liebevoll vorbereiteten Rundstreckenrennwagen wie Opel Kadett GT/E und BMW M3 spannte sich der Bogen weiter von einem 1962er BMW 700 CS Coupe über Rallye- und Slalomfahrzeuge der Spezial- und Serienklassen bis hin zu Fahrzeugen, die bei Oldtimerrallyes eingesetzt werden. Die Motorradfraktion war ebenfalls prominent vertreten: Das "Highlight" war dabei zweifellos die 190 PS starke Suzuki GSX/R, die vom Freudenberger Timo Gieseler in der Klasse der Superbikes bei Langstreckenrennen eingesetzt wird. Ebenso aktuell eine 600er Supersport Yamaha, die in der Deutschen Meisterschaft ganz vorne mitfährt. Diese und eine mehr als 30 Jahre alte historische Yamaha TZ 350 im Bestzustand wurden vom Betzdorfer Team Romero Racing zur Verfügung gestellt und zogen ebenso viele Blicke auf sich wie die liebevoll restaurierte Yamaha TZ 500 OW48, die im Jahr 1982 bereits 120 PS an die Kette lieferte. Die Maschine, die Erwin Schneider vom Westerwald nach Niederndorf mitgebracht hatte, war zu seiner Zeit die "Waffe" der schnellsten Privatfahrer, die den Stars auf den Werksmaschinen in der Weltmeisterschaft so manche Achtungserfolge abtrotzten.

Für erstaunen sorgte auch eine NSU 201, die aus dem Baujahr 1938 stammte und die mit der Patina des Alters - und die übrigens fahrbereit war - verblüffte. Die Palette der Fahrzeuge wurde durch zwei Karts vervollständigt, an denen vor allem die Blicke der jungen Nachwuchsrennfahrer hingen.

Bis diese aber so weit sind, konnten sie sich auf einem Slalomparcours mit Kettcars beweisen, und für die Jüngsten stand sogar ein Bobby-Car bereit. Für die Schnellsten gab es hinterher richtig große Pokale.

Eine Hüpfburg sorgte ebenso für Spaß wie die "Minions". Diese lustigen gelben Figuren waren die Lieblinge der Kleinen und während diese für Fotos zur Verfügung standen, konnten sich die älteren Semester bei einem Würfelspiel sowie bei Schätzspielen beweisen. Die Freudenberger Bürgermeisterin Nicole Reschke ließ sich einen Besuch der Veranstaltung nicht nehmen - sie hatte ihre Kinder mitgebracht - überbrachte die Grüße vom Rat und der Verwaltung der Stadt. Ebenso freute sich der 1. Vorsitzende Frank-Dieter Lohmann des Clubs, über einen Besuch aus Dortmund vom ADAC Dachverband hatte Detlef Hasenpusch, den Betreuer der Ortsclubs gesandt, der ein großzügiges Präsent in Form eines überdimensionalen Schecks überbrachte. Leider spielte das Wetter nicht so richtig mit, so dass die über Tag Besucherfrequenz eher bescheiden blieb.

Das änderte sich aber am Abend, als die Türen der Turnhalle zum Festkommers geöffnet wurden. Es hatte sich offensichtlich herumgesprochen, dass die Besucher nicht auf die Übertragung der EM-Viertelfinalspiels zu verzichten brauchten. So war beim Festakt, der durch den Ehrenvorsitzenden Günter Klöckner eröffnet wurde, immer ein Auge auf unsere Fußball-Helden gerichtet. Der "Klö", wie er landauf-landab genannt wird, blickte zurück auf die Anfangszeiten des Clubs, den er 45 Jahre als 1. Vorsitzender gesteuert hat. Niederndorfs Ortsvorsteher Jens Giebeler überbrachte die Grüße der 14 Niederndorfer ARGE-Vereine, die sich nicht nehmen ließen, auch persönlich zu gratulieren und die darüber hinaus ebenso wie die fleißigen Helfer aus den Reihen der "Rallye-Freunde" jede Unterstützung gewährten.

Zum Abschluss des offiziellen Teils standen noch Ehrungen der Mitglieder an, die entweder bei der Gründung dabei waren oder zumindest im Jahr 1966 beigetreten sind: Doris Klöckner, Günter Klöckner, Willi Uebach, Waldemar Röcher, Joachim Schwarz und Gerhard Schreiber erhielten dafür ihre Urkunden und Präsente.

Dazu wurde Paul Gerhard Haak ausgezeichnet, der zwar erst seit 49 Jahren Mitglied ist, der jedoch neben seinem unermüdlichen Engagement für den Verein auch Jahrzehntelange Vorstandsarbeit geleistet hat.

Dann war Zeit für den gemütlichen Teil des Abends: "UnArt" spielte auf und während der ersten Songs füllte sich die Halle immer mehr. An Essen und Trinken mangelte es niemand und die Band gab den Gästen - unter denen auch etliche Mitglieder befreundeter Motorsport-Clubs waren - ordentlich was "auf die Ohren".

Das Fest endete erst in den Morgenstunden, nachdem kräftig das Tanzbein geschwungen und etliche Benzingespräche geführt wurden.

Foto: Klaus Klein/Henning Prill

200809fischer


 


2021 Containerdienst Sommer ab0103


 

Schneider Seelbach Kia


 

201126bikestore


Ukraine-Hilfe

Ukraine Flagge Auf dieser Seite gibt es offizielle und aktuelle Informationen der Stadt Freudenberg.


 

Sunday-Morning

22 05 16 SundayMonring


 

 

Slusalek


McPlay2

sparkasse start


Zum Seitenanfang