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Freudenberg. (22.11.2022) „Jetzt singt Ihr weiter, bis es keine Nazis mehr gibt!“, war einer der letzten Sätze, die Kutlu Yurtseven, Rapper der Gruppe Microphone Mafia, von Esther Bejarano hörte, bevor sie im vergangenen Jahr verstarb. Am Freitag besuchte der Rapper die Esther-Bejarano-Gesamtschule in Freudenberg und nahm gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern und weiteren Gästen an der Namensgebungsfeier der Schule teil. Er erzählte humorvoll von der ersten Kontaktaufnahme mit Esther Bejarano, ihrer eigentlichen Abneigung gegen Rap und ihrer Reaktion auf Yurtsevens Vorschlag, ob sie Interesse habe, mit der Gruppe Microphone Mafia aufzutreten.

Sie antwortete, sie wolle nichts mit „einer Mafia“ zu tun haben. Aus ein paar geplanten Liedern und Auftritten von Esther Bejarano und Microphone Mafia wurden letztendlich über 900 Konzerte und drei Alben. Yurtseven bedankte sich für die Namensgebung und rappte zum Schluss spontan mit der Projektwochenband über eine Schule ohne Rassismus. Der Song war während der Projektwoche "Wir sind anders – Wir sind bunt" entstanden.

Schulleiter Reto Stein und Bürgermeisterin Nicole Reschke erinnerten an die Jugend Esther Bejaranos im Konzentrationslager Auschwitz, ihr Überleben dank der Aufnahme in ein Mädchenorchester und ihre Aufklärungsarbeit an Schulen in den vergangenen Jahren. 2014 besuchte sie schon die Haupt- und Realschule in Freudenberg und erzählte ihre Geschichte und ihre Erinnerungen aus der Zeit des Nationalsozialismus.

Begleitet wurde die Veranstaltung in der Aula des Schulzentrums von zahlreichen Auftritten, die die Schülerinnen und Schüler während der Projektwoche vorbereitet hatten. Auch die Moderation wurden von Schülerinnen der Q2, Nour Aouadhi und Duygu Gül, vorgetragen, die sich ebenfalls in einer AG für eine Schule ohne Rassismus starkmachen. Schülerinnen der Projektgruppe "Wir tanzen gegen Rassismus" tanzten zu "Black and White" von Michael Jackson. Für musikalische Beiträge und gute Stimmung sorgte die Projektwochenband, die "Red Flag" von Billy Talent und "Zusammen" von den Fantastischen Vier und Clueso spielten. Die Schülerinnen und Schüler des Projekts Theater gegen Rassismus präsentierten außerdem Szenen mit dem Thema Alltagsrassismus, die Rassismus und Diskriminierung unter anderem bei der Wohnungssuche, in Bezug auf die sexuelle Neigung oder die Ausgrenzung im Unterricht darstellten.

Nach der Projektwoche und der Namensgebungsfeier folgte am Samstag der Tag der offenen Tür, an dem vor allem Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen und ihre Eltern vorbeikommen konnten, um sich einen Eindruck von den Räumlichkeiten und den Angeboten der Gesamtschule zu machen. Dabei konnte etwa in verschiedene Unterrichtsstunden reingeschnuppert werden. Im Fach Hauswirtschaft wurden Pfannkuchen aus verschiedenen Teilen der Welt gebacken. Im Fach Technik konnten selbstgewählte, meist weihnachtliche, Muster aus Holz ausgesägt, mit LED-Lichterketten verziert und mit nach Hause genommen werden. In den NW-Räumen stellten die Schülerinnen und Schüler eigenhändig Schleim her und im Fach Mathematik schätzten sie Mengenangaben von Zutaten und wogen diese ab, um anschließend einen Muffinteig zu Hause fertigstellen und backen zu können

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