Freudenberg. Erläuternde Worte und zum Schluss „Imagine“, die John-Lennon-Komposition, in einer eigenen Interpretation von Peter Stein mit seiner Violine berührend vorgetragen, bestimmten die eindrucksvolle Eröffnung der Ausstellung „Farbräume zu Metallglanz“ im Freudenberger 4Fachwerk-Museum. Zu dem Kunstgenuss-Abend für Augen und Ohren fanden sich wieder viele Gäste im Alten Flecken ein.

Ihnen boten Dr. Ingrid Leopold und der frühere Hilchenbacher Pfarrer Rüdiger Schnurr ein wortreich-informatives Entree zu der Gemeinschaftspräsentation von „Onkel und Nichte“ Rolf Stein und Heike Paul. Heike Paul, in Siegen geboren, in Freudenberg aufgewachsen und heute in Senden lebend, der die „künstlerische Veranlagung“ quasi mit in die Wiege gelegt war, nutzte zunächst malerische Ausdrucksformen, um Alltag und Empfindungen aus dem schönen wie schweren Beruf der Kinderkrankenschwester zu verarbeiten. Unter Anleitung des Kölner Malers und Bildhauers Trutz Bieck trainierte sie ihr Talent immer mehr und wandte sich nach ersten figürlichen Darstellungen der abstrakten Malerei zu. Ihre Entwicklung, nun auch Menschen ausdrucksstark zu porträtieren, lässt sich in der 4Fachwerk-Ausstellung gut nachvollziehen.

„Heike Paul zeigt, wie Kunst zum Lebenselixier werden kann“, so Ingrid Leopold, die die kontrastreiche Vielfalt der ausgestellten Kunstwerke lobte. Laudator Rüdiger Schnurr, das wird in seinem Vortrag deutlich, kennt „seinen Künstler“ persönlich und ist ihm geistlich verbunden: Rolf Stein, 1934 in Dahlbruch geboren, befasst sich seit mehr als drei Jahrzehnten thematisch mit der „Herrlichkeit der Schöpfung“ in seinem künstlerischen Schaffen. Es geht ihm so oft um den Menschen in seinem Angewiesen sein auf Liebe und Zuwendung, seiner Bedrohung durch Not, Brutalität und Verfolgung. „Sein Name und sein Beruf („Stein und Stahl“) sind Credo für seine Materialien, denen er so emotionale Wirkungen und Empfindungen entlockt,“ so Schnurr zu dem Maler, Bildhauer und MetallGestalter, der einst bei SMS in Hilchenbach als Betriebsleiter wirkte. Bedeutend seien ebenso seine farbintensiven Mischtechnik-Bilder. Viele davon sind ebenso in der Ausstellung zu sehen, die bis zum 26. April andauert.

4Fachwerk-Vorsitzrender Dieter Siebel durfte sich zurecht freuen, erneut so viele Kunstinteressierte in dem kleinen Altstadt-Museum zu einer Vernissage begrüßen zu können. Das Haus, seit 2014 als kultureller Anker im Alten Flecken ehrenamtlich geführt, konnte wieder als Treffpunkt für den Kunst-Dialog, Gespräche und Begegnung dienen.

Foto: B. Brandemann

 

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