Freudenberg. Am Freitagabend konnte Bürgermeisterin Nicole Reschke mit großer Beteiligung der Bevölkerung den Flecker Weihnachtsmarkt eröffnen. Das erste Adventswochenende wurde in Freudenberg mit einem festlichen Auftakt zur Weihnachtszeit begonnen. So sprach Freudenbergs First Lady ihren ganz persönlichen Dank an die vielen Helferinnen und Helfer aus, um dieses erste Adventswochenende gelingen zu lassen. Die Jugendmusikschule zeigte am Freitagabend auf der Bühne in der Marktstraße, dass die vielen Übungsstunden durchaus Früchte getragen haben.

Um dies alles zu ermöglichen, haben Technikmuseum, Bürgerstiftung „Gut. für Freudenberg“, KulturFlecken Silberstern, 4FACHWERK, die Stadtverwaltung und „Freudenberg WIRKT“ als Kooperationspartner ein Netzwerk gegründet.

Ihre bisher schon erfolgreichen Einzelveranstaltungen wurden auf einen gemeinsamen Termin gelegt, thematisch verbunden und im Flyer „Freudenberger Advent“ beworben. Die Akteure einte der Wunsch, Freudenberger Gästen und Bürgern einen unvergesslichen ersten Advent zu bescheren.

Schon die festliche Eröffnung am Freitagabend gegen 18 Uhr wurde von mehreren hundert Weihnachtsmarktbummlern gefeiert. Alles lauschte dem Flecker Nachtwächter (Friedhelm Geldsetzer) und seiner Nachtglocke für die Zeitansage von früher. An fünf Standorten präsentieren sich bis einschließlich Sonntagabend jeweils die Veranstaltungs-Höhepunkte in einem ganz besonderen Ambiente. Die Besucher erlebten schon zur Eröffnung Augen,- Ohren- und Gaumenfreuden, die den ersten Advent in Freudenberg zu einem ganz besonderen Erlebnis machen. Mit einem gekonnten Lichterspektakel setzte der heimische Pyrotechniker Thomas Fischer im Kurpark einen echten Glanzpunkt mit einem Höhenfeuerwerk zur Eröffnung.

In den Gassen der historischen Altstadt hatten viele Vereine ihre Aktivitäten in die Darstellung ihres Schaffens gestellt. Der Angelverein verkaufte vor dem Cafe Dörner frisch geräucherte Forellen, welche man an der Weihnachtsbude gegenüber mit Hochprozentigem etwas Magenfreundlicher spülen konnte. Am Ende der Marktstraße bildeten sich Menschenschlangen am Stand der Freiwilligen Feuerwehr um die köstlich gebräunten Würstchen zu erstehen. Eine Straße darunter in der Mittelstraße der Altstadt waren weitere Weihnachtsstände aufgebaut. Ein sehr beliebter Anlaufpunkt für die Besucher war auch der Stand von Freudenbergs Partnerstadt Mór.

Hatten die ungarischen Freunde wieder den großen Kupferkessel aufgestellt um darin, das mittlerweile sehr beliebte Ungarische Kessel-Gulasch zu kochen. Die weitgereisten Weihnachtsmarkt-Gäste waren schon am Donnerstag mit einer Delegation und dem Markt- und Kochteam angereist, hatte man neue Mórgäste aus der Partnerstadt mitgebracht, welche gerne bei ihrem Deutschland Besuch die bekannteste Brauerei des Siegerlandes besuchen wollten.

Hier konnte der Mórer Partnerschaftsverein Freudenberg einiges in die Wege leiten. Auch die Feuerwehr von Mór hatte sich mit einem Extra-Weihnachtshäuschen und dem berühmten Langosch-Imbiss aufgestellt. Langosch ist eine ungarische Spezialität, die frisch gebacken serviert wird. Die Hefeteigfladen werden in einer großen Pfanne mit reichlich Fett frittiert. Anschließend wird belegt, ob herzhaft oder süß – die köstlichen Fladen sind für jeden Geschmack geeignet. Traditionell wird Langosch mit Knoblauchwasser benetzt und anschließend mit Sauerrahm belegt.  

Fotos: Henning Prill

 

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