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Freudenberg. Das Ensemble des Flecker WinterTheaters fiebert der Premiere der britischen Erfolgskomödie von Michael Cooney am 1. März entgegen. Nach den erfolgreichen Inszenierung von „Wie wär´s denn, Mrs. Markham“ und dem „satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch“ im Vorjahr, ist die Verwechslungskomödie „Und ewig rauschen die Gelder“ nun die dritte Produktion des Flecker Wintertheaters in Folge.

Die Farce des britischen Autors Michael Cooney, die unter der Regie von Jens Benner im Sängerheim des MGV Liedertafel Freudenberg ihre Premiere feiert, sorgt dabei für ein zweistündiges Daueramüsement. Den Zuschauerinnen und Zuschauern wird dabei in gewohnter Manier Vieles geboten: Noch schneller wird das Tempo, bissiger die Dialoge und schräger der Wortwitz der britischen Erfolgskomödie „Und ewig rauschen die Gelder.“ Sofern man den Durchblick bewahrt. Denn das ist gar nicht so einfach.

Eric Swan (Stephan Bäumer), der Mann, der für das Chaos verantwortlich zeichnet, hat über Jahre hinweg zahlreiche Unterstützungsgelder von den Behörden eingestrichen. Dafür hat er Untermieter und Kinder erfunden, Krankheiten und Unfälle vorgetäuscht und Menschen sterben lassen, die nie existiert haben. Selbst Schulmilch bezahlt der Staat für den kinderlosen Gatten.

Der Betrug, mit dem der frühere Angestellte der Stadtwerke nach dem Verlust seines Jobs zwei Jahre zuvor sein ganz offensichtlich nicht schlechtes Leben finanziert hat, droht aufzufliegen, als eine Außenprüferin des Sozialamtes ins Haus kommt. Die Details der Gaunerei, die jährlich 25 000 Pfund einbringt, sind vom Verursacher nicht gerade schnell erzählt.

Doch das Geschick, das der Filou bei seinen Spitzbübereien an den Tag gelegt hat, bestürzt nicht nur dessen einzig wahren Untermieter, den etwas begriffsstutzigen, aber mit den daraus resultierenden Herausforderungen wachsenden Norman Bassett (Patrick Kruse). Es ruft auch eine gewisse Bewunderung, Häme und Neid hervor, wie gerissen der Sozialstaat ausgetrickst wurde. Und sich in Person der naiven Ermittlerin (Silke Unbehauen) weiter an der Nase herumführen lässt.

Die kleinen, aber feinen Pointen brauchen keine langen Vorläufe, sondern reihen sich fast pausenlos aneinander. Man kommt aus dem Schmunzeln quasi nicht heraus. Selbst Nebensächlichkeiten und kleinere Rollen ( Fenja Leiendecker, Simone Siebel, Markus Klappert, Anne Werner, Christine Scholtz, Ingrid Bradu) sind mit viel Humor gewürzt.

Dabei werden alle Register gezogen. Die Dialoge strotzen vor Wortwitz, und die Ausgangslage bietet sich nicht nur für zahlreiche Verwechslungen an. Dass Swan mit seinem etwas behäbigen und zwischendurch totgesagten Onkel George (Jens Benner) auch noch einen Handel mit Waren betreibt, die wie Perücken oder Umstandskleidung auf Rezept zu bekommen sind, motiviert zudem zu verrückten Verkleidungen. Swan vergeht das charmante Lachen allerdings bald. Er will raus aus dem Schlamassel, alle seine Figuren sterben lassen. Doch man „überschüttet mich mit Geld“, klagt er. Also wird das Spiel bis zum überhaupt nicht bitteren Ende und allen Unwägbarkeiten zum Trotz durchgezogen.

Der Freudenberger Theaterverein bietet jedem Mitglied ein breites Spektrum an Entwicklungsperspektiven: Sowohl auf der Bühne als auch hinter den Kulissen gibt es vielfältige Gelegenheiten, sich einzubringen und dabei neue Kompetenzen zu erwerben oder das mitgebrachte Können zu vertiefen. Von den schillernden Früchten dieser kreativen Arbeit darf sich das Publikum an den ersten beiden Märzwochenenden verzaubern lassen. Der Kartenvorverkauf läuft bereits. Tickets können online unter: www.fleckerwintertheater.de und in sämtlichen Vorverkaufsstellen käuflich erworben werden. Vereinzelte Restkarten gibt es an der Abendkasse. Vorstellungstermine: 01.03.|03.03.|04..03|09.03.|10.03. und 11.03.2018 im Sängerheim am Silberstern. Eine Karte kostet 10€.

Für die Vorstellung am Sonntag, 11. März, 17 Uhr, verlosen wir fünf mal zwei Eintrittskarten: Einfach eine E-Mail mit dem Betreff Wintertheater an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden. Die Gewinner werden dann per E-Mail benachrichtigt.

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