Freudenberg. Freudenbergs Bürgermeisterin und Stadtkämmerer legen gemeinsamen Haushalt vor und kommen weiterhin ohne Steuererhöhungen aus. Die Stadt Freudenberg kommt weiterhin ohne Steuererhöhungen aus und bleibt auf dem Weg zum ausgeglichenen Haushalt im Jahr 2020. Dabei werden die Investitionen in die bauliche Infrastruktur im Jahr 2018 mehr als verdoppelt. Gemeinsam stellten Bürgermeisterin Nicole Reschke und der I. Beigeordnete und Stadtkämmerer Julian Lütz den Haushaltsplanentwurf 2018 vor, der in den politischen Gremien bis Mitte März beraten werden soll.

„Das Leitbild gibt uns die Orientierung, Haushaltsdisziplin ist unsere Grundlage, von höheren Steuersätzen nehmen wir Abstand und dem Sanierungsstau wirken wir entgegen“, erklärte Bürgermeisterin Nicole Reschke, „für ein wenig mehr Gestaltungsspielraum haben wir in den vergangenen Monaten hart gearbeitet. Zudem profitieren wir von den positiven Entwicklungen der Gewerbe- und Einkommenssteuer.“

Stadtkämmerer Julian Lütz erläuterte das Zahlenwerk. So wird das noch negative Jahresergebnis von 816.000 Euro aus der Allgemeinen Rücklage gedeckt, die Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes ist weiterhin nicht notwendig. Der Haushalt ist genehmigungsfähig, die Steuereinnahmen stellen sich weiterhin sehr positiv dar. Im Ergebnishaushalt stehen Erträgen von 34.828.030 Euro Aufwendungen in Höhe von 35.400.800 Euro entgegen. Investiert werden 3,5 Millionen Euro. Derzeit kommt die Stadt Freudenberg im Unterschied zu vielen anderen Kommunen ohne Kassenkredite aus. Dennoch wird jede Ausgabe sorgfältig abgewogen und hinterfragt, ob sie im Sinne des Leitbildes ist.

„Die Schwerpunkte im Bereich der Ausgaben und Aufwendungen werden beibehalten: Bildung, Brandschutz, Infrastruktur, Stadtentwicklung, Wirtschaft, Ehrenamt und Tourismus sind zentrale Bereiche, die auch weiterhin gestärkt werden sollen. Allein aus dem Leitbild heraus ergibt sich diese Prioritätenliste“, sagte der Stadtkämmerer.

Die größten Erträge werden erzielt über die Einkommensteuer (9,535 Millionen Euro), die Gewerbesteuer (9,5 Millionen Euro) sowie die Grundsteuer B (4,125 Millionen Euro). In der Übersicht der größten Aufwendungen steht die Kreisumlage ganz oben mit 12,797 Millionen Euro, gefolgt von Personalkosten (5,533 Mio. Euro) und Abschreibungen (3,693 Mio. Euro).

Bei den Investitionen fließt die größte Summe in den Straßenausbau (908.000 Euro), gefolgt von Fahrzeugbeschaffungen für die Feuerwehr (550.000 Euro) und dem barrierefreien Umbau von Haltestellen (520.000 Euro). 

Kritisch sieht die Verwaltungsleitung zeitliche Verzögerungen bei der finalen Bewilligung von Fördermaßnahmen auf Landes- und Bundesebene beispielsweise in den Bereichen Breitband, Barrierefreie Haltestellen und der Dorfentwicklung. Darüber hinaus ist die unzureichende finanzielle Ausstattung durch Land und Bund nach wie vor eine große Herausforderung für die Kommunen. „Aufgrund der im vergangenen Jahrzehnt vorgenommenen Personalreduzierungen sowie dem langjährigen Verzicht auf Ausbildungsstellen sind wir bei der Aufgabenerfüllung nunmehr an die Grenzen gekommen“, betonte Bürgermeisterin Nicole Reschke und fügte an: „Frei werdende Stellen werden extern nahtlos wiederbesetzt, zudem bilden wir seit 2017 regelmäßig aus, um das Fachwissen weiterzugeben, unseren Service beizubehalten und dem drohenden Fachkräftemangel im öffentlichen Dienst entgegenzuwirken.“

Foto: Stadt Freudenberg  - Für den Haushalt v.l. Kämmerer Julian Lütz, Bürgermeisterin Nicole Reschke und Baudezernent Karl-Hermann Hartmann. 

 

 

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