Hohenhain. Vor über 1500 Jahren teilte ein römischer Soldat an einem kalten Wintertag seinen Mantel mit einem Bettler und rettete ihn so vor dem sicheren Tod. Seither steht seine Tat für Nächstenliebe und Barmherzigkeit. Die Rede ist von Sankt Martin, zu dessen Andenken auch in diesem Jahr wieder der Hohenhainer Martinszug am Samstagabend durch das Dorf zog.

Die Regenschleusen blieben  glücklicherweise geschlossen, sodass viele wunderschön gebastelte Laternen anzuschauen waren. Der Laternenumzug startete bei Einbruch der Dunkelheit vor dem mit Lagerfeuern ausgeleuchteten Bürgerhaus. Die Laternengemeinde mit der "echten" St. Martina und dem stattlichen Pferd setzte sich in Bewegung. Obwohl es nicht der größte Martinszug der Stadt war, hatten die Mitglieder vom Posaunenchor die musikalische Begleitung übernommen. Fast hundert Meter lang zog sich der menschliche Lindwurm mit den Laternenkindern und ihren Verwandten durch die Straßen. Unterwegs wurden natürlich auch kräftig gesungen, bis die letzte Kurve vor dem Bürgerhaus wieder erreicht war. Zurück am Bürgerhaus erwartet die Teilnehmer ein wärmendes Martinsfeuer, Kinderpunsch und Glühwein. Jedes Kind bekam eine frische Brezel aus dem Hohenhainer Backes.

Foto: Koni

 


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