Aufatmen bei Anglern: Asdorfer Weiher bleibt vorerst erhalten

Aufatmen bei Anglern: Asdorfer Weiher bleibt vorerst erhalten

Der Asdorfer Weiher in der Abendsonne: Auch in Zukunft dürfen sich Spaziergängerinnen und Spaziergänger an diesem Anblick erfreuen.

Freudenberg. Am Asdorfer Weiher bleibt alles so wie es ist - zumindest vorerst. Am Donnerstagabend hat der Stadtrat einstimmig beschlossen, die von der Verwaltung vorgeschlagenen Maßnahmen - vollständige Ertüchtigung des Dammbauwerks oder dessen Rückbau und damit verbunden die Aufgabe des Weihers - nicht umzusetzen.

Stattdessen sprachen sich die Stadtverordneten einstimmig für eine dritte Möglichkeit aus - nämlich nichts zu tun - und folgten damit dem Vorschlag des Bauausschusses, der sich vor zwei Wochen intensiv mit dem Thema befasst hatte. Der Gutachter, Peter Klein aus Netphen, hatte in der Sitzung nochmal auf den maroden Bauzustand des Weiherdamms hingewiesen. Aufgrund der Undichtigkeit bzw. um einen erneuten Einstau zu verhindern, waren bereits Dammbalken an der Überlaufschwelle entfernt worden. 

Und so wird es wohl auch bleiben. Da keine akute Gefahr für Leib und Leben bestehe und der Weiher als Naherholungsgebiet erhalten bleiben solle, konnten sich die Fraktionen dem Beschlussvorschlag des Ausschusses anschließen, der einen erneuten Sachstandsbericht in einem Jahr vorsieht. "Das ist für alle die beste Lösung - für die Angler, die Verwaltung und die Politik auch", so Lars Gornietzka (CDU). Henrik Irle (SPD) pflichtete bei: "Dann sollten wir uns das Geld wirklich sparen".

Zufrieden zeigten sich auch die anwesenden Mitglieder des Angelvereins "Gut Biß" Freudenberg-Niederndorf: "Wir sind froh, dass wir unser Anliegen deutlich machen konnten und dass hier eine sinnvolle Lösung gefunden wurde", so Vorsitzender Marco Hekter.

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