Pfarrer Thomas Ijewski erhält Verdienstorden des Landes NRW

Pfarrer Thomas Ijewski erhält Verdienstorden des Landes NRW

Thomas Ijewski nahm am Montag in Düsseldorf den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen von der stellvertretenden Ministerpräsidentin Mona Neubaur entgegen.

Freudenberg/Düsseldorf. Thomas Ijewski hat am Montag den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten. Gemeinsam mit weiteren 14 besonders engagierten Menschen erhielt der Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Freudenberg in Düsseldorf die Auszeichnung aus den Händen der stellvertretenden Ministerpräsidentin, Mona Neubaur.

Seit etwa zwei Jahrzehnten engagiert sich Thomas Ijewski weit über die üblichen beruflichen Aufgaben eines Gemeindepfarrers hinaus. Ein besonderer Schwerpunkt seines Engagements ist der Erhalt und die Sanierung der evangelischen Kirche. Darüber hinaus ist er Mitglied der Historischen Kommission der Evangelischen Kirche in Deutschland zur Erforschung des Pietismus.

"Thomas Ijewski hat durch eigene Beiträge, durch die Mobilisierung ehrenamtlicher Mitstreiter, kreative Fundraising-Aktionen und die erfolgreiche Fördermittel-Akquise ganz erheblich dazu beigetragen, die umfangreiche Sanierung des Gebäudes zu realisieren", so Mona Neubaur in ihrer Laudatio. Die Kirche sei nicht nur denkmalgerecht saniert worden, sondern auch als "Haus der Begegnung" zu einem Ort, der für kulturelles und soziales Leben offensteht. 

Auch als Herausgeber des Jahrbuchs für Westfälische Kirchengeschichte und als Mitglied der Historischen Kommission der EKD zur Erforschung des Pietismus setze Ijewski sein ganzes Können und Wissen ein.  Seine Erfahrung in der historischen Arbeit führten dazu, dass er von der Stadt gebeten wurde, einen Arbeitskreis zu leiten. Thema war die Aufarbeitung der Hexenverfolgungen in Freudenberg. Dieser Arbeit sei es zu verdanken, dass den Opfern dieses Menschheitsverbrechens Namen gegeben werden konnten. Eine Gedenktafel erinnert heute an die Opfer.

Der Verdienstorden des Landes ist eine der höchsten Auszeichnungen und wurde 1986 aus Anlass des 40. Geburtstages des Landes Nordrhein-Westfalen gestiftet. Als Anerkennung ihrer außerordentlichen Verdienste für die Allgemeinheit wird er an besonders engagierte Persönlichkeiten verliehen.

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