Freudenberg. Die Stadt Freudenberg baut ihr Sirenennetz weiter aus. Bereits in den vergangenen Jahren wurden an zwölf Standorten ältere Sirenen durch moderne Anlagen ersetzt. Im nächsten Schritt wird das Netz gezielt erweitert. An neun zusätzlichen Standorten sollen solarbetriebene Mastsirenen installiert werden, außerdem kommt eine weitere Dachsirene hinzu. Die Arbeiten sollen bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein.
Ziel der Maßnahme ist laut Pressemitteilung die Sicherstellung einer möglichst flächendeckenden Warnung der Bürgerinnen und Bürger. Grundlage für den Ausbau und die gewählten Standorte bilde ein zuvor erstelltes Beschallungsgutachten, das aufgezeigt hat, an welchen Stellen zusätzliche Sirenen erforderlich und sinnvoll seien.
Die Gesamtkosten für die zehn weiteren Sirenen belaufen sich auf rund 500.000 Euro. Unterstützt wird die Maßnahme durch Fördermittel aus dem bundesweiten Sirenenförderprogramm 2.0 mit rund 67.000 Euro. „Auch wenn damit eine hohe finanzielle Belastung für die Stadt Freudenberg verbunden ist, wollen wir sicherstellen, dass in Krisenfällen eine verlässliche Möglichkeit zur Warnung der Bevölkerung existiert“, so Bürgermeisterin Nicole Reschke.
Um die Sireneninfrastruktur zu testen und die Bevölkerung für die unterschiedlichen Warnmeldungen zu sensibilisieren, finden regelmäßig landes- und bundesweite Warntage statt. Dazu werden die Sirenen probeweise ausgelöst, ohne dass eine akute Gefahrenlage besteht. Der nächste landesweite Warntag findet am Donnerstag, 12. März, 11 Uhr, statt.
