Startschuss für die Sanierung der Sporthalle im April 2028

Startschuss für die Sanierung der Sporthalle im April 2028

So soll die Sporthalle im Schulzentrum Büschergrund nach der Sanierung aussehen. Am Donnerstag, 26. Februar, werden die Planungen erstmals öffentlich vorgestellt.

Büschergrund. Die Dreifachsporthalle in Büschergrund, Anfang der 1970er-Jahre gebaut, ist Woche für Woche komplett ausgelastet. Vereine trainieren hier, tragen Wettkämpfe und Turniere aus, Schulen nutzen sie für Sportunterricht, AGs und die Offene Ganztagsschule. Jetzt steht sie vor einer grundlegenden Modernisierung.

Die Vereine und Schulen wurden bereits Anfang Februar informiert; am Donnerstag, 26. Februar, werden die Pläne für die Sanierung der Sporthalle des Schulzentrums Büschergrund der Politik vorgestellt.  Geplant ist eine Rundumerneuerung: Die komplette Außenhaut mit Dach, Wänden und Fenstern soll modernisiert werden. Innen stehen unter anderem neue Prallschutzwände, eine Erneuerung der Unterdecke samt Trennvorhängen sowie die Sanierung der Geräteräume an. Auch der Schwingboden wird nach aktuellen Standards ersetzt.

Modernisiert werden sollen zudem die Zuschauertribüne und deren Zugänge. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Barrierefreiheit – sowohl innerhalb des Gebäudes als auch bei der Zuwegung zur Halle. Besonders umfangreich fallen die Arbeiten an der technischen Ausstattung aus: Lüftungsanlage, Wärmeversorgung, Beleuchtung und Elektroinstallation sollen komplett neu konzipiert werden. Ziel ist ein energieeffizienter und zukunftsfähiger Betrieb.

7,31 Millionen Euro Baukosten – Hoffnung auf Bundesförderung

Die geschätzten Baukosten liegen bei rund 7,31 Millionen Euro brutto. Die Stadt hat fristgerecht zum 15. Januar eine Projektskizze im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ eingereicht. Der Rat hatte dafür noch vor Weihnachten grünes Licht gegeben. Sollte die Stadt den Zuschlag erhalten, würde der Bund rund 3,288 Millionen Euro übernehmen. Das Problem: Das Förderprogramm "SKS" ist 20-fach überzeichnet. Um die 333 Millionen Euro haben sich Städte und Gemeinden mit Projekten im Volumen von 7,5 Milliarden Euro beworben. Der kleine Trost: Im Frühjahr werden weitere Fördergelder aus dem Bundesprogramm und dem so genannten "NRW-Plan" erwartet, für die Freudenberg ebenfalls Anträge stellen kann.

Klar ist aber: Auch ohne Förderung ist die Sanierung dringend erforderlich – in diesem Fall müsste die Stadt die gesamten Kosten selbst tragen. Nach aktuellem Planungsstand könnte im Sommer oder Herbst 2027 mit Ausschreibungen und Auftragsvergaben begonnen werden. Der Baubeginn ist für April 2028 vorgesehen, die Fertigstellung für Juli oder August 2029.

Halle während der Bauzeit geschlossen

Während der Bauzeit soll die Halle vollständig geschlossen werden. Nur so, heißt es in der Vorlage für den Ausschuss, sei eine wirtschaftliche und zügige Umsetzung möglich. Vereine sowie die Esther-Bejarano-Gesamtschule und die Grundschule Büschergrund müssen sich daher rechtzeitig um Ausweichmöglichkeiten kümmern. Entsprechende Abstimmungen sollen frühzeitig erfolgen.

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