Riesige Spulen, große Pläne - NIWAR investiert in die Zukunft

Riesige Spulen, große Pläne - NIWAR investiert in die Zukunft

Bürgermeisterin Nicole Reschke und Stadtbaurat Stefan Fricke besuchten jetzt die Firma NIWAR und sprachen mit Geschäftsführer Stefan Schmidt über dessen Zukunftspläne.

Freudenberg. Riesige rote und blaue Spulen im Außenbereich lassen erkennen, wo die Firma NIWAR zuhause ist. Bürgermeisterin Nicole Reschke und Stadtbaurat Stefan Fricke sind vor Ort an der Industriestraße, um mit Geschäftsführer Andreas Schmidt über die Zukunft und Entwicklungsperspektiven des Unternehmens zu sprechen. Sofort ist zu sehen, bei der NIWAR Trommel- und Spulenbau GmbH im Asdorftal ist viel in Bewegung.

Innen wird modernisiert, außen warten die Produkte darauf, schnell von den Speditionen für die Lieferung an die Zielorte in ganz Europa abgeholt zu werden. Andreas Schmidt führt das Unternehmen seit 2013 und hat es seither kontinuierlich weiterentwickelt. Seit 2019 ist NIWAR am heutigen Standort ansässig und steht für Präzision, Qualität und Fortschritt in der Herstellung von Trommeln und Spulen. Sämtliche Prozessschritte werden selbst abgedeckt – von der Entwicklung über die Konstruktion bis hin zur Prototypenfertigung. Zum Kundenkreis zählen unter anderem Unternehmen aus der Energiebranche sowie Kabelhersteller – die schweren Stromkabel wollen schließlich fachgerecht auf- und wieder abgerollt werden.

Die Draht- und Kabelbranche befindet sich im stetigen Wandel und stellt immer neue Anforderungen an Technik und Qualität. Gemeinsam mit dem ungarischen Tochterunternehmen HUNIWAR werden Produkte sowohl nach europäischen Standards als auch nach individuellen Kundenwünschen gefertigt.

Derzeit beschäftigt die NIWAR Trommel- und Spulenbau GmbH am Standort Freudenberg 27 Mitarbeitende und ist kontinuierlich auf der Suche nach Fachkräften, insbesondere Metallbauer, Schweißer und Konstruktionsmechaniker. Aufgrund der anhaltenden Herausforderungen bei der Fachkräftegewinnung plant das Unternehmen für die Jahre 2026/2027 die Anschaffung weiterer Schweißroboter, um Produktionsprozesse weiter zu optimieren, zukunftsfähig aufzustellen und das Kundenspektrum als Schweißdienstleister auch außerhalb der Kernkompetenz auszuweiten. Dazu wurde bereits in 2025 der Bereich Komponenten entwickelt.

„Die NIWAR Trommel- und Spulenbau GmbH zeigt eindrucksvoll, wie leistungsfähig und innovativ unser Mittelstand ist. Die Verbindung aus handwerklicher Präzision, hoher Qualität und der Offenheit für neue Technologien ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel sind die geplanten Investitionen in Automatisierung ein konsequenter und zukunftsweisender Schritt. Gemeinsam werden wir nun planen, wie eine Erweiterung am Standort möglich gemacht werden kann“, sagt Bürgermeisterin Nicole Reschke.

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