Freudenberg. Die Stadt Freudenberg will die öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für E-Autos deutlich ausbauen. Ziel ist es, den Aufbau von Ladesäulen "bedarfsgerecht und strukturiert voranzubringen". Der Fahrplan dafür wird kommende Woche im Bau- und Verkehrsausschuss vorgestellt.
Aktuell ist die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladesäulen bescheiden. Gerade einmal zwölf Lademöglichkeiten gibt es derzeit - zwei in der Straße Zum Kurpark, drei am Aldi-Markt im Weibeweg und sieben auf dem Parkplatz des Hagebaumarktes sowie an der Bühler Höhe gleich gegenüber.
Die Stadt Freudenberg geht davon aus, "dass sich rein elektrisch betriebene Fahrzeuge in den kommenden Jahren weiter durchsetzen werden." Daher soll zunächst die Menge an notwendiger Ladeinfrastruktur bis 2035 ermittelt werden. Zudem sollen im gesamten Stadtgebiet geeignete Ladestandorte identifiziert werden, um den Ausbau "rasch umsetzen zu können".
Die Stadtverwaltung möchte den Prozess vor allem steuern, koordinieren und moderieren und relevante Akteure wie zum Beispiel des Netzbetreibers, der Wirtschaft oder der Bevölkerung zusammenbringen. Der Aufbau und Betrieb der Ladeinfrastruktur soll durch private Betreiber erfolgen.
Die Konzepterstellung wird durch die Bezirksregierung gefördert und durch die DMT Energy Engineers aus Essen umgesetzt. Bis Jahresende soll das Konzept fertig sein und der Politik zur weiteren Beratung vorgelegt werden.
