Freudenberg. Der Ausbau der Oststraße steht als eines der nächsten Straßenbauprojekte im kommenden Jahr an. Der Bau- und Verkehrsausschuss hat grünes Licht für die benötigten 1,3 Millionen Euro gegeben. Nächsten Donnerstag muss noch der Stadtrat zustimmen. Die Verwaltung rechnet mit einer Bauzeit von rund anderthalb Jahren.
Es gab sicher schon einfachere Projekte für Elmar Beyer, der die Projektplanung am Mittwoch im Rathaus vorstellte. Bereits Ende Oktober waren die Anlieger in einer Versammlung in der Aula des Schulzentrums informiert worden; die Gewerbetreibenden erhielten zusätzlich noch Gelegenheit, Anregungen einzubringen. Die vorhandene Straßenoberfläche ist vollkommen marode und muss vollständig saniert werden. Das Platzangebot lässt einen Anbau von Gehwegen nicht zu. Die Fahrbahnbreite beträgt auf zwei kurzen Abschnitten gerade einmal 3,50 Meter. Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer werden sich die Straße also auch in Zukunft teilen müssen. Positiver Nebeneffekt dürfte die Reduzierung der Geschwindigkeit sein, was dem ausdrücklichen Wunsch der Anlieger entspricht.
Die Stadtwerke Freudenberg planen im Zuge der Straßenausbaumaßnahme eine Erneuerung der Wasserleitung sowie die Erneuerung der Kanalisation. Die übrigen Versorger wurden im
Rahmen der Vorplanung frühzeitig informiert und beteiligt. Die Stromversorgungsleitungen sowie die Glasfaserleitungen wurden bereits im Vorfeld verlegt.
