Friedenshort würdigt langjährigen Dienst von Diakonissen

Friedenshort würdigt langjährigen Dienst von Diakonissen

Die Jubilarinnen mit Pfrn. Riegas-Chaikowski (hintere Reihe rechts) sowie Pfr. Wagener (hintere Reihe links) und Oberin Sr. Christine Killies (hintere Reihe Mitte). Vordere Reihe (v.l.n.r.): Sr. Martha Wüppelmann, Sr. Annerose Seifert, Sr. Edith Becker, Sr. Irmgard Arndt. Hintere Reihe: Sr. Hanna Hinkel (2. v.l.) und Sr. Brigitte Wagner

Freudenberg. Zum Pfingstfest hat die Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort in Freudenberg eine seit langem bestehende Tradition fortgesetzt: Gewürdigt wurden Diakonissen, die seit Jahrzehnten der Schwesternschaft des Friedenshortes angehören und auf eine runde Zahl an Jahren ihrer Zugehörigkeit zurückblicken können. Besonderheit in diesem Jahr war, dass zwei Diakonissen bereits seit 75 Jahren der Friedenshort-Schwesternschaft angehören.

Geehrt wurden Sr. Irmgard Arndt und Sr. Edith Becker (jeweils 75 Jahre in der Schwesternschaft), Sr. Martha Wüppelmann und Sr. Annerose Seifert (je 65 Jahre), Sr. Hanna Hinkel und Sr. Brigitte Wagner (je 50 Jahre).

Im Festgottesdienst erinnerten Leitende Theologin Pfrn. Ute Riegas-Chaikowski, Oberin Sr. Christine Killies sowie Pfr. Christian Wagener nochmals an den langjährigen treuen Dienst der Jubilarinnen und bekräftigten mit einem persönlichen Bibelvers und Segensworten die nun schon länger zurückliegende Einsegnung zur Diakonisse. „Pfingsten ist ein Freudenfest“, wandte sich Pfrn. Riegas-Chaikowski an die Jubilarinnen: „Sie haben sich in die Nachfolge Jesu Christi gestellt und Gottes Liebe zu den Menschen gebracht. Gottes Geist hat Ihnen dazu Kraft und immer wieder neuen Mut verliehen.“ Oberin Sr. Christine Killies ging vor der erneuten Segenshandlung auf die Bedeutung des Segens ein: „Wenn wir einander segnen erinnern wir uns daran, dass Gott mit uns ist auf den Wegen unseres Lebens. Dies soll uns an die Gemeinschaft mit Gott erinnern und unseren Glauben stärken.“ In seiner Predigt schlug Pfr. Christian Wagener den Bogen vom Predigttext (Sprachverwirrung beim „Turmbau zu Babel“) zum Pfingstgeschehen. „Die Sprache des Heiligen Geistes ist die Sprache Jesu, die Sprache der Liebe. Diese Sprache lässt einander nicht verlieren, sondern finden! Diese Sprache baut keine Türme auf, sondern Menschen.“

Beim gemeinsamen Kaffeetrinken nachmittags hatten die Jubilarinnen Gelegenheit, aus ihrem Leben zu berichten. Es wurde deutlich, wie viele Menschen und Einrichtungen des Friedenshortes durch sie geprägt worden sind. Die gemeinsamen Bibelarbeiten in den Tagen vor Pfingsten standen unter dem Leitgedanken „Und das ist erst der Anfang“ mit Texten aus dem 1. Buch Mose. Außerdem konnten die Jubilarinnen zusammen mit weiteren Schwestern bei trockenem Wetter einen gemeinsamen Ausflug zum Kloster Marienstatt genießen.

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