Alltag im Friedenshort und der Wunsch nach einem "normalen Leben"

Alltag im Friedenshort und der Wunsch nach einem "normalen Leben"

Szene aus dem Film "Das fast normale Leben". Gezeigt wird hier das Leben in einer Friedenshort-Wohngruppe; am 3. Februar wird der Film im Viktoria-Kino in Dahlbruch gezeigt.

Hilchenbach/Freudenberg. Vor wenigen Tagen ist der Dokumentarfilm "Das fast normale Leben" bundesweit in Programmkinos angelaufen. Der Film beobachtet den Alltag von vier Mädchen in einer intensivpädagogischen Wohngruppe für Kinder und Jugendliche der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort mit Sitz in Freudenberg, Schauplatz des Films ist aber eine Friedenshort-Einrichtung in der Region Heilbronn-Franken.

Im Rahmen seiner Kino-Tour ist Regisseur Stefan Sick mit dem Film am Dienstag, 3. Februar, um 18:30 Uhr zu Gast im Viktoria-Kino in Hilchenbach-Dahlbruch. Im Anschluss an die Vorführung steht er in einem Filmgespräch für Fragen zur Verfügung.

Sick hat über zwei Jahre lang die Wohngruppe begleitet, getragen von einem großen Vertrauensverhältnis, welches diesen sensiblen Einblick ermöglicht hat. Dabei nimmt er konsequent die Perspektive der vier Protagonistinnen ein, mit ihrem Ringen um Anerkennung, Selbstliebe, Selbstbestimmung und Geborgenheit. Stets mit dem sehnlichen Wunsch, irgendwann wieder nach Hause zu kommen.

Der Film erzählt vom Mut und der Resilienz junger Menschen, die inmitten schwieriger Umstände versuchen, ihren eigenen Weg zu finden. Ohne Schuldzuweisungen bietet der Film einen authentischen Einblick in den Alltag in der Jugendhilfe – wo nicht immer alles rund läuft, aber Geborgenheit und gelungene Erwachsenen-Kind-Beziehungen entstehen können. Am Ende bleibt der Wunsch der Mädchen auf ein „normales Leben", in dem sie ihre Potentiale für sich nutzen können.


Mehr zum Film gibt's hier: https://mindjazz-pictures.de/filme/das-fast-normale-leben/

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