Freudenberg. Marode Sportanlagen, heruntergekommene Tribünen oder veraltete Vereinsheime - Das neue Förderprogramm "Moderne Sportstätte NRW" ist gestartet und soll den heimischen Sportvereinen bei der Sanierung ihrer Anlagen helfen. Für Freudenberg stehen rund 188.000 Euro zur Verfügung.
Das Geld stammt aus dem Sondervermögen der Bundesregierung und wird über das Land Nordrhein-Westfalen in Form eines Förderprogramms verteilt. Nachdem die Stadt Freudenberg mit ihrem Antrag im Programm "Sanierung kommunaler Sportstätten" Anfang des Jahres leer ausgegangen war, sind nun die vereinseigenen Sportstätten am Zug. Das Geld steht in den nächsten zehn Jahren bereit, dürfte allerdings deutlich schneller verteilt sein.
Federführend ist der Stadtsportverband, der seine Mitgliedsvereine bereits über die Eckpunkte informiert hat. Bis Mitte Juni können diese nun Projektskizzen einreichen. Möglich sind Neubauten, Ausstattung und Sanierung von Sportanlagen, die den Sportvereinen gehören oder für die sie wirtschaftlich verantwortlich sind. Die Mindestinvestition beträgt allerdings satte 50.000 Euro bei einer Förderquote von 50 bis 90 Prozent. Der Eigenanteil kann über die "normale" Sportpauschale, weitere Mittel aus der so genannten "Sportmilliarde", andere Förderprogramme oder durch Eigenleistung erbracht werden.
Sportvereine, die sich um eine Förderung bewerben möchten, sollten eine der angebotenen Info-Veranstaltungen des Landessportbundes und des Kreissportbundes Siegen-Wittgenstein wahrnehmen, zu denen in den nächsten Tagen Einladungen folgen.
Weitere Chancen auf Förderungen bestehen im Jahresverlauf noch für kommunale Sportstätten und Schwimmbäder sowie über die Pauschalzuweisungen des Landes NRW. Hier erhält Freudenberg knapp 7,5 Millionen Euro - allerdings verteilt auf die kommenden zwölf Jahre.
