Lindernberg. Petrus hatte alles gegeben, die Sonne schien vom strahlend blauen Himmel, als der Heimatverein und die Löscheinheit Lindenberg am Sonntag einen Rodelnachmittag organisierten. Auf einem Hang hinter dem Wohngebiet Lindenstraße fand das kurzfristig geplante Event statt. Nach den starken Schneefällen der vergangenen Tage hatten sich Heimatfreunde und Feuerwehr kurzerhand abgesprochen.
Es wurden Würstchen, frische Waffeln, Glühwein, Kinderpunsch und andere Getränke für die Besucher besorgt. Die angrenzende Gartenhütte von Norbert und Birgit Bender wurde kostenlos zur Verfügung gestellt und zur "Almhütte" umfunktioniert. Hier konnten sich die kleinen und großen Rodelfans zwischendurch für die nächsten Fahrten stärken. An einer Feuertonne wurde sich nach der ein oder anderen Fahrt kurz aufgewärmt. Viele verschiedene Wintersportgeräte waren vor Ort anzutreffen. Neben normalen Schlitten, Hörnerschlitten, Bobs, Rutschapfel und Lkw-Schläuches waren auch das ein oder andere paar Ski zu sehen.
Auch eine Korbtrage der Feuerwehr kam für ein paar Probefahrten zum Einsatz. Mit vier Personen bestückt ging es als Vierer-Bob rasant den Hang hinunter. Als es dann langsam dunkel wurde, schaltete die Feuerwehr ihre Flutlichtbeleuchtung an, so dass bis in die frühen Abendstunden die guten Schneeverhältnisse ausgenutzt werden konnten.
Der Begeisterung zum Trotz - Es war allerdings auch die ein oder andere Stimme zu hören, die nach einen "Schlepplift" rief. Denn nach einer rasanten Abfahrt folgte der zum Teil beschwerliche Aufstieg zum Startplatz der Rodelpiste. Manche Eltern mussten nicht nur sich, den Schlitten, sondern auch die Kinder rauf auf den Berg ziehen.












