Büschergrund/Siegen. Seit nunmehr 16 Jahren engagieren sich die Büschergrunder Strickfrauen mit einer bemerkenswerten Initiative für den guten Zweck. Durch das Stricken von Strümpfen haben sie im Laufe der Jahre eine beachtliche Spendensumme gesammelt und damit zahlreiche wohltätige Projekte unterstützt. Auch im vergangenen Jahr wurden wieder mehr als 250 Paar Strümpfe in vielen Stunden liebevoller Handarbeit gefertigt – sowohl zuhause als auch gemeinsam bei den regelmäßigen Treffen der Gruppe.
Die selbstgestrickten Strümpfe finden ihre Abnehmer unter anderem auf Adventsausstellungen in Littfeld, Geisweid und Freudenberg sowie über direkte Anfragen von Menschen, die die Arbeit der Strickfrauen unterstützen möchten. Einmal im Monat treffen sich die Frauen bei Kaffee und Kuchen, um gemeinsam zu stricken und sich auszutauschen. Neben den sieben aktiven Strickerinnen gibt es zudem zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer, die entweder für die Gruppe mitstricken oder diese regelmäßig mit Spenden fördern.
Bei der jüngsten Spendenübergabe konnten jeweils 1500 Euro an das Evangelische Hospiz und das Marienhospiz überreicht werden. Hannelore Dangendorf, eine der Organisatorinnen,
betonte dabei, dass sich die Gruppe jederzeit über neue Mitglieder freue und weiterhin Nachwuchs suche, um die Aktion auch in Zukunft fortführen zu können. Die Spendenempfänger, Dirk Debus vom Evangelischen Hospiz und Juliane Schneider vom Marienhospiz, zeigten sich sehr dankbar und lobten die jahrelange Treue sowie das außergewöhnliche Engagement der Strickfrauen. Die großzügige Spende, ermöglicht durch die unermüdliche ehrenamtliche Arbeit der Gruppe, stellt einen wertvollen Beitrag für die Hospizarbeit dar und unterstreicht eindrucksvoll die Bedeutung von Gemeinschaft und freiwilligem Einsatz. Übrigens: Die Gruppe freut sich sehr über gespendetes Strickgarn und über weitere begeisterte Strickerinnen, die das Projekt unterstützen möchten.
