Der ehemalige CDU-Stadtverbandsvorsitzende Eckhard Kohl ist am Samtag im Alter von 87 Jahren verstorben.
Der ehemalige CDU-Stadtverbandsvorsitzende Eckhard Kohl ist am Samtag im Alter von 87 Jahren verstorben.
  • Ehemaliger Stadtverbandsvorsitzender im Alter von 87 Jahren verstorben

Freudenberg. Der CDU-Stadtverband Freudenberg und die CDU-Ratsfraktion trauern um Eckhard Kohl, der am Samstag im Alter von 87 Jahren verstorben ist. „Mit ihm verliert die Stadt Freudenberg eine Persönlichkeit, die sich über viele Jahrzehnte mit großem Engagement für die Kommunalpolitik, das Vereinsleben und das gesellschaftliche Miteinander eingesetzt hat“, heißt es in einem Nachruf des Stadtverbandes.

Der am 13. März 1939 geborene Eckhard Kohl war eng mit der Entwicklung der Stadt Freudenberg verbunden. Bereits bei der konstituierenden Sitzung der ersten Stadtvertretung nach der kommunalen Neugliederung am 1. April 1969 wirkte er als Protokollführer mit. Auch beruflich widmete er sich seiner Heimatstadt und übernahm im Freudenberger Rathaus verantwortungsvolle Aufgaben, zuletzt als Leiter des Sozialamtes.

Innerhalb der CDU prägte Kohl über viele Jahre die politische Arbeit. Von 1991 bis 1995 stand er als Vorsitzender an der Spitze des CDU-Stadtverbandes Freudenberg. Auch darüber hinaus blieb er der Kommunalpolitik eng verbunden und unterstützte die CDU-Ratsfraktion noch im hohen Alter als sachkundiger Bürger.

Sein Engagement reichte jedoch weit über die Politik hinaus: Mehr als 30 Jahre gehörte er dem Vorstand der Freudenberger Liedertafel an, die ihn 2019 für seine Verdienste zum Ehrenmitglied ernannte. Über zwei Jahrzehnte leitete er zudem den Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft mit dem ungarischen Mór und setzte sich für die internationale Verständigung und den europäischen Zusammenhalt ein.

Mit Eckhard Kohl verliert Freudenberg einen Menschen, der Verantwortung übernahm, Gemeinschaft lebte und sich mit großer Beständigkeit für seine Mitmenschen einsetzte.

„Wir sind Eckhard Kohl für seinen jahrzehntelangen Einsatz für unsere Stadt und unsere Partei zu großem Dank verpflichtet. Sein Engagement, seine Erfahrung und seine tiefe Verbundenheit mit Freudenberg werden uns in besonderer Erinnerung bleiben", erklären der CDU-Stadtverband Freudenberg und die CDU-Ratsfraktion. Das aufrichtige Mitgefühl der CDU Freudenberg gelte seiner Ehefrau Ruth, seiner Familie und allen Angehörigen.

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