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Freudenberg. (29.06.2022) In einem festlichen Gottesdienst mit rund 250 Gästen ist am vergangenen Wochenende Oberin Sr. Christine Killies in den Ruhestand verabschiedet worden. Rund 21 Jahre lang gehörte sie dem Vorstand der Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort sowie der Geschäftsführung der beiden diakonisch-gemeinnützigen Tochtergesellschaften an. „Eigentlich haben Sie bereits vor drei Jahren die gesetzliche Altersgrenze erreicht, aber das Wort Ruhestand wird ja in einer diakonischen Schwesternschaft oft etwas weiter ausgelegt“, meinte Kuratoriumsvorsitzender Pfr. Markus Holmer (Lübtheen) bei der formellen Entpflichtung leicht schmunzelnd.

Pfr. Holmer dankte sehr für den nicht immer leichten Dienst, aber auch dafür, dass Sr. Christine die Belange der Schwesternschaft als Oberin weiterhin vertritt und beratend als Mitglied des Kuratoriums zur Verfügung steht: „Wir wünschen Ihnen von Herzen Gottes Segen, und dass Sie trotzdem Ihren Ruhestand ausfüllen können.“ Als Zeichen der Wertschätzung und des Dankes für – alle Arbeitsfelder und Aufgabengebiete zusammengerechnet – über 50 22 06 29 Friedenshort02Jahre diakonischen Dienst von Sr. Christine Killies, wurde ihr durch Pfrn. Ute Riegas-Chaikowski, Leitende Theologin des Friedenshortes, sowie den Kaufmännischen Leiter Götz-Tilman Hadem das Goldene Kronenkreuz der Diakonie Deutschland verliehen. „Wir möchten damit nicht nur den Dank an Sr. Christine ausdrücken, sondern an die Friedenshort-Schwesternschaft insgesamt“, betonte Hadem. Dem Vorstand sei es ein wichtiges Anliegen, dass die vielen Segensspuren der Diakonissen auch in die Zukunft weitergeführt würden. Die zum Kronenkreuz zugehörige Urkunde überreichte Dr. Arne Kupke, juristischer Vizepräsident im Landeskirchenamt der Ev. Kirche von Westfalen. Sr. Christine Killies, die sehr überrascht war von dieser Auszeichnung, unterstrich, dass sie diese stellvertretend für die Schwesternschaft, aber auch für die Gesamtheit der Mitarbeitenden im Friedenshort und deren diakonischen Dienst annehme.

In seinem Grußwort für das Kuratorium der Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort befand Robert Wortmann, dass Sr. Christine an jeder Stelle ihres Lebens bleibende Eindrücke hinterlassen habe, vor allem durch ihre fröhliche und menschliche Art. Neben seinem persönlichen Gruß für die Westfälische Landeskirche hatte Dr. Kupke auch noch stellvertretend einen Gruß mitgebracht und zwar von der Präses der Ev. Kirche von Westfalen und EKD-Ratsvorsitzenden Annette Kurschus, die für den besonderen Tag, aber auch die Zukunft von Sr. Christine Gottes gutes Geleit wünschte. „Sie verkörpern für mich ein Wesensmerkmal des Friedenshortes, so wie es in der Satzung beschrieben ist, nämlich Mittelpunkt barmherziger und tätiger Liebe zu sein“, wandte sich Dr. Kupke an die Oberin. Einen Gruß für die Mutterhaus-Diakonie des Kaiserswerther Verbandes überbrachte stellvertretend Oberin Andrea Brewitt von der Diakoniestiftung Salem in Minden. „In den bisherigen sieben Jahren meiner Amtszeit habe ich unsere Begegnungen sehr schätzen gelernt und den Friedenshort als lebendigen Teil unserer Stadt erlebt“, betonte Freudenbergs Bürgermeisterin Nicole Reschke in ihrem Videogruß. Sr. Christine sei stets eine kompetente Gesprächspartnerin und Ideengeberin gewesen. „Ihr Interesse an den Menschen, mit denen 22 06 29 Friedenshort03Sie es zu tun haben, macht Sie so authentisch“, unterstrich Kaufmännischer Leiter Götz-Tilman Hadem in seinem Grußwort. Die positive Sicht auf alles sei auch bei Herausforderungen immer Ermutigung gewesen. Leitende Theologin Pfrn. Ute Riegas-Chaikowski erinnerte an die erste Begegnung 2020. Die offene, fröhliche und zugleich verbindliche Art habe sie sofort beeindruckt. Die gemeinsamen 19 Monate seien sehr wertvoll gewesen: „Ich bin dankbar, Sie weiterhin in unserer Nähe zu haben. Auf Ihren Rat und Ihre Einschätzung der Dinge möchte ich nicht verzichten!“

Zuvor war Pfr. Holmer in seiner Predigt auf die 130-jährige Geschichte des Friedenshortes eingegangen bis hin zur „Mutter Eva“ genannten Gründerin Eva von Tiele-Winckler. Wenn sie heute hier dabei wäre, dann könne er sich vorstellen, so Pfr. Holmer, dass sie bei aller Veränderung, die der Ruhestand von Sr. Christine nun mit sich bringe, die Hoffnung äußern würde, dass die geistliche Motivation für den Dienst am Nächsten den Friedenshort mit seinen Mitarbeitenden auch in Zukunft auszeichnen möge. „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei meinem Namen gerufen, du bist mein!“ Dieser von Sr. Christine gewünschte Vers aus Jesaja 43 bildete den Leitgedanken der Predigt. Diese persönliche Zusage Gottes gelte uns in allen unseren Befindlichkeiten, so Pfr. Holmer. Und sie habe Sr. Christine auch getragen, als ihr die Leitungsverantwortung seinerzeit angetragen wurde. Pfr. Holmer: „Du bist mein – diese wunderbare Zusage drückt aus, dass Gott mit uns Menschen zusammen sein 22 06 29 Friedenshort04möchte, wir nicht von ihm weg, sondern zu ihm hin fliehen sollen, wenn Furcht uns packt.“ Für den ansprechenden musikalischen Rahmen im Gottesdienst sorgten der Posaunenchor des CVJM Büschergrund, das Duo Wolf Codera Andreas Recktenwald, Organistin Simone Schuster sowie der durch Mitarbeitende verstärkte Schwesternchor.

Der Nachmittag stand dann im Zeichen eines bunt-fröhlichen Programms. Hierzu hatten sich Mitarbeitende aus alle Regionen des Werkes allerlei Überraschungen einfallen lassen, die teils auf der Bühne, teils als kurzweilige Videoproduktionen präsentiert wurden. Den Auftakt bildete am Freitagabend ein Konzert mit einer Projektband rund um den Saxophon-Virtuosen Wolf Codera. „Coderas Sister Act“ bot dabei auf hohem musikalischen Niveau eine Mischung von Pop bis Gospel.

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