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Freudenberg. (17.06.2022) Der erste Abiturjahrgang in der Geschichte der Stadt Freudenberg wurde am Freitagmorgen auf der Bühne der Freilichtbühne verabschiedet. 36 Abiturientinnen und Abiturienten nahmen aus den Händen des Oberstufenleitungsteams und des Schulleiters Reto Stein ihre Zeugnisse entgegen. Was im November 2012 mit dem formalen Beschluss durch den Stadtrat begann - der Gründung der Gesamtschule Freudenberg - hat damit den bis dato wohl größten und wichtigsten Meilenstein erreicht.

Es war eine bunte und unterhaltsame Feier, mit jeder Menge Erinnerungen, Rückblicken, guten Wünschen, Anekdoten - und Gänsehautmomenten. "Es ist mit Sicherheit die schönste Abiturfeier Deutschlands", begann Reto Stein den Reigen der Wortbeiträge mit Hinblick auf die Freilichtbühnen-Atmosphäre. Er erinnerte an den 8. November 2012, als der Rat der Stadt Freudenberg die Gründung der Gesamtschule beschloss und würdigte den verstorbenen ehemaligen Bürgermeister Eckhard Günther nicht nur mit einer Schweigeminute, sondern auch mit dessen T-Shirt mit der Aufschrift "Abi 2022", das er sich in Gedenken an den Wegbereiter der städtischen Gesamtschule überstreifte.

Auch Nicole Reschke spannte den Bogen von der Gründungszeit bis in die Gegenwart. "Ihr werdet immer die Ersten sein. Die Ersten, die eingeschult wurden und die Ersten, die das Abitur in Freudenberg gemacht haben", so die Bürgermeisterin, die versprach: "Freudenberg wird seinen ersten Abitur-Jahrgang nie vergessen."

"Wer friert euch diesen Moment ein", fragte Landrat Andreas Müller und zitierte Andreas Bourani aus dessen Hit "Auf uns". Er gab den jungen Erwachsenen die besten Wünsche mit auf den weiteren Lebensweg, aber bat eindringlich: "Bleibt kritisch - Bildet euch eine Meinung" und spielte damit ebeno auf die politische Lage wie auch auf gesellschaftliche Problemfelder an. Auch Regierungspräsident Hans-Josef Vogel schrieb den Schulabgängern noch einige deutliche Worte ins Aufgabenheft: "Handeln können ist besser als behandelt zu werden" und: "Das Schulende bedeutet kein Lernende!". Die jungen Menschen müssten jetzt für die Zukunft kämpfen, machte der Arnsberger unmissverständlich deutlich.

Oberstufenleiter Florian Kraft blickte ebenso wehmütig zurück wie die Stufensprecher Aaron Giebeler und Ann-Sophie Tröger, die alle ihre Erinnerungen in einen großen Karton packten. Auch Frank Stahl und Marietta Schulte als Klassen- bzw. Beratungslehrer blickten im Tagesschau-Modus nmit viel Augenzwinkern auf die Schulzeit zurück. Für den Förderverein gratulierten Claudia Irle, Christiane Conrads-Tipping und Daniela Sohlbach. Musikalisch untermalt wurde die Feier von Elena Bohn, die mit ihren Gesangsbeiträgen für weitere, echte Gänsehautmomente sorgte.

Am Ende der gut zweistündigen Feier durften die 36 Schülerinnen und Schüler einzeln ihre Zeugenisse in Empfang nehmen. Nachdem alle Fotowünsche erfüllt waren, ging's zum Sektempfang. Den Rat von Lehrer Frank Stahl dürften sich die Abiturienten zu Herzen genommen haben: "Wenn ihr alles richtig machen und noch weitere 15 Punkte haben wollt, lasst ihr es heute richtig krachen und geht erst morgen Früh nach Hause."

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