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Freudenberg. (13.05.2022) Am Donnerstagabend um 17.58 Uhr war das Kapitel Wilhelmshöhe-Nord endgültig beendet. Mit 26 Ja- und 6 Nein-Stimmen stimmten die Stadtverordneten im Rat für den Antrat, die im Regionalplanentwurf ausgewiesene Fläche zurückzunehmen. Diesen Vorschlag hatte die SPD-Fraktion bereits in der Dezember-Sitzung 2021 angekündigt. Auf Antrag der CDU-Fraktion wurde der Beschluss im Stadtentwicklungsausschuss am 3. Mai mit der Maßgabe erweitert, die Verwaltung zu beauftragen, keine weiteren Planungen für ein Gewerbegebiet sowohl intern als auch extern in diesem Zusammenhang durchzuführen oder zu veranlassen.

Für die Initiative „Ischeroth erhalten“ ein schlüssiges Ende: „Die SPD hat zurecht auf die neue Klima- und Umweltsituation verwiesen, die CDU darauf, dass es keine Entscheidung gegen die Eigentümer geben könne.“  Bereits beim letzten Regionalplan-Änderungsverfahren hatte die Initiative in Arnsberg die Herausnahme der Fläche rund um die Landmarke Ischeroth beantragt, ebenso die Ortsvorsteherin von Bühl. Darüber entscheiden muss der Regionalrat. „Dass der Rat nun ebenso zu diesem Ergebnis kommt, ist für die Initiativen in Bühl und Büschergrund eine glückliche Fügung", heißt es in der Pressemitteilung.

Die Geschichte „Ischeroth“ geht bis ins Jahr 2010 zurück. Damals hatte die Verwaltung eine Gewerbeflächen-Untersuchung angekündigt. Sie legte ihre Flächenanalyse im November des gleichen Jahres vor. Zwölf unterschiedliche Areale wurden den Stadtverordneten vorgeschlagen. Doch noch bevor die politischen Gremien sich zu den verschiedenen Vorschlägen entschieden hatten, verkündete die Verwaltung bei einem IHK-Wirtschaftsgespräch im Juni 2011 ihre Festlegung „im Bereich Büschergrund-Bühl im Anschluss an das Postverteilzentrum“. Im Oktober 2011 veröffentlichte Freudenberg Online exklusiv die ersten konkreten Planungen. Das war der Ausgangspunkt für eine mehr als zehnjährige Auseinandersetzung mit Demonstrationen, Eingaben und Protestveranstaltungen, die von breiten Kreisen der Bevölkerung nachhaltig unterstützt wurden. „Dafür sind wir dankbar, Klima, Umwelt und Vernunft haben gewonnen,“ so die Initiativen.

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