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Freudenberg. (28.04.2022) Corona, Förderprogramme und die Integration von Geflüchteten - diese Themen zogen sich am Mittwochabend wie ein roter Faden durch die Jahreshauptversammlung des Stadtsportverbandes Freudenberg. Bevor die 26 stimmberechtigten Vereinsvertreter im Sportheim der Spielvereinigung Niederndorf in die Tagesordnung einstiegen, sprach ihnen Bürgermeisterin Nicole Reschke ihren persönlichen Dank für das große Engagement während der vergangenen drei Jahre aus: "Durch ihre Kreativität und ihr Durchhaltevermögen konnte der Sportbetrieb auch während der Corona-Lockdowns weitgehend aufrecht erhalten bleiben." Mit Blick auf die 500 prognostizierten geflüchteten Menschen aus der Ukraine ermunterte sie die Vereine, vor allem den Kindern niederschwellige Angebote zu machen und sie über den Sport in die Gesellschaft zu integrieren. Gleichzeitig stellte sie klar, dass die Unterbringung von Geflüchteten in Turn- und Sporthallen sowie anderen Vereinsräumlichkeiten erst dann in Betracht gezogen werde, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft seien.

SSV-Vorsitzende Beate Wagener blickte trotz Corona auf drei gute Jahre für den Freudenberger Sport zurück: Auch wenn inzwischen in fast allen Vereinen Trainer und Übungsleiter fehlen, habe sich die Zahl der Mitglieder durch die Pandemie nicht gravierend verändert. Das Förderprogramm "Moderne Sportstätte" mit einem Volumen von 300.000 Euro für die Freudenberger Vereine sei in nur drei Sitzungen abgearbeitet worden - inzwischen sei ein Großteil der Projekte umgesetzt. Mit Blick auf die Flüchtlingssituation warb Beate Wagener für die Förderprogramme des Landes- und des Kreissportbundes, die den Vereinen unkompliziert Mittel für Integrationsprojekte zur Verfügung stellten. Deutlich mehr Resonanz wünsche sie sich künftig wieder, wenn es um Meldungen zur Sportlerehrung und für das Deutsche Sportabzeichen geht. Immerhin: Am 28. Mai veranstaltet der TV Büschergrund wieder den "Büscher Waldlauf" und damit nach langer Pause mal wieder eine Stadtmeisterschaft - auch hierzu lud sie die Vereine herzlich ein.

Nach dem positiven Kassenbericht durch Nancy Roggenkamp wurde der komplette Vorstand in seinem Amt bestätigt: Für weitere zwei Jahre wurden Gerd Lutzki (2. Vorsitzender), Nancy Roggenkamp (Kassiererin) und Ulrich Haas (Koordinator Vereine) wiedergewählt. Bis zur Versammlung im kommenden Jahr im Amt bleiben Vorsitzende Beate Wagener und Geschäftsführer Dieter Jung; der Posten des Sportwartes bzw. der Sportwartin blieb vakant. Ebenfalls dringend gesucht werden derweil junge Mitstreiter für die Jugendarbeit im Stadtsportverband.

In der anschließenden Diskussion warben die Mitglieder für einen noch besseren Kontakt unter den Freudenberger Sportvereinen; künftig solle daher der Veranstaltungskalender auf der Homepage des SSV und der Stadt Freudenberg intensiver gepflegt werden. Außerdem fand die Idee eines Sport- und Familientages zum Beispiel im Kurpark oder im Freibad großen Anklang. Dieser wird aber wohl erst im Sommer 2023 realisiert. Denn - auch das wurde wiederholt deutlich - den meisten Sportvereinen fehlt für größere Veranstaltung aktuell einfach die (Wo-)Manpower.

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