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Freudenberg. (31.01.2022) Authentisch wie sympathisch: Susanne Walter aus Bonn stellte dem 4Fachwerk-Eröffnungs-Publikum die Künstlerin Ursula Stegmaier vor. Als Freundin ist sie ihr persönlich verbunden und beschäftigt sich ebenfalls aktiv mit Malerei. Ursula Stegmeier, 1955 in Duisburg geboren, lebt heute in Kirchen. Hinter ihr liegt ein intensives Berufsleben als Diplom-Ökonomin, aber seit 220130museum2langem spielt die Kunst eine wichtige Rolle in ihrem Leben. Bei einem längeren Auslandsaufenthalt in Australien entdeckte sie Mitte der 80er Jahre ihre Leidenschaft für die Malerei. Kurse an der Kunstakademie der Canberra University und am Technical College begeisterten sie. Dieser Enthusiasmus ließ sie nicht los, sie bildete sich künstlerisch permanent weiter und setzt seither Erlebtes und Erspürtes in Bilder um. Rund 50 ihrer Werke sind nun im Freudenberger 4Fachwerk-Museum zu sehen. Es sind mannigfache Techniken und Themen, die in Aquarellen, Acrylbildern und Collagen ihren Ausdruck finden. Die unterschiedlichen Schaffensperioden empfindet Ursula Stegmaier als „Wegesabschnitte" und so begründet sich der treffende Ausstellungs-Titel.

„Kunst ist eine Tochter der Freiheit" zitiert Susanne Walter das Motto von Ursula Stegmeier. Kunst weite den Blick und setze Herz und Geist in Bewegung. Die Bilder seien ein Teil von ihr, in denen sich Wünsche, Erinnerung oder Suche ausdrückten. 220130museum3Malen sei für sie neben der handwerklichen Herausforderung stets auch seelische Arbeit. Ihre Collagen halten Erinnerungen und Essenzen aus Aufenthalten in Asien, Afrika und Amerika fest. Die Besucher finden gegenständliche Darstellungen, ebenso abstrakte Werke, die zeigen, wie gekonnt sie mit Formen und Farben umzugehen versteht. „Sich künstlerisch zu betätigen, bedeutet Freiheit für innere Balance, hilft Harmonie zu finden."

4Fachwerk-Vorsitzender Dieter Siebel bedauerte in seiner Begrüßung, dass die Vernissage nicht wie in Vor-Corona-Zeiten den Charakter eines kleinen Festes habe. Erneut war die Gästezahl streng begrenzt, die „2-G-Besucher" mit Mund- und Nasenschutz präsent. „Wenn sich die Situation bessert, 220130museum4können wir dann vielleicht zu einer etwas größeren Finissage einladen," so seine Hoffnung. Die Ausstellung wird bis zum 20. März 2022 im Alten Flecken zu sehen sein.

Für die musikalische Umrahmung der Eröffnung sorgten am Klavier Rolf Stegmaier, Ehemann der Künstlerin, sowie Dr. Armin Weinig aus Freudenberg mit seiner Violine. Also ein Abend mit Hör- und Sehgenuss, von den Besuchern mit viel Beifall quittiert.

Das Museum ist mittwochs, samstags und sonntags von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Sonderführungen sind nach Absprache möglich. Der Eintritt beträgt 3 Euro. Es gelten die Pandemie-Schutzbestimmungen.

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