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Freudenberg. (25.11.2021) Der 25. November ist der  "Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen".  Vor gut 20 Jahren erklärten die Vereinten Nationen (UNO) diesen Tag offiziell zum internationalen Gedenktag, verbunden mit dem Aufruf „Orange the World“.  Aus Anlass des Jubiläums hat das Land Nordrhein-Westfalen zu einer Aktionswoche aufgerufen. Daran beteiligt sich auch der Kreis Siegen-Wittgenstein mit einem umfangreichen Programm zahlreicher Partner-Organisationen. In Freudenberg war am Donnerstagabend vier Stunden lang das Technikmuseum an der Olper Straße orange beleuchetet.

Seit mehreren Jahren ist der "Orange-Tag" ein festes Ereignis in den Kreisen Siegen Wittgenstein und Olpe, nicht zuletzt bekannt durch die verschiedenen Aktionen des Zonta Clubs Siegen Area unter dem Motto „Zonta sagt NEIN zu Gewalt gegen Frauen“.

In diesem Jahr setzen der Zonta Club Siegen Area, der Soroptimist International Club Siegen, das Frauenforum Siegen-Wittgenstein sowie die Gleichstellungsbeauftragten der Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe erstmals gemeinsam ein starkes und weithin sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Mit ihren Aktionen unterstützen die hiesigen Zonta-Frauen die Petition der Union deutscher Zonta Clubs zur konsequenten Umsetzung der Istanbul Konvention. Deren Kernforderung ist eine bundesweite staatliche Koordinierungsstelle zur Verhinderung von Gewalt gegen Frauen und zum Schutz Betroffener.

„Bei uns in Deutschland stirbt nach wie vor jeden zweiten bis dritten Tag eine Frau an den Folgen häuslicher Gewalt. Wir müssen endlich anerkennen, dass wir es nicht einfach mit „Beziehungstaten“, sondern mit einem großen gesellschaftlichen Problem zu tun haben“, sagt Beata Hill, Präsidentin des Zonta Clubs Siegen Area. Lücken in der Umsetzung der Istanbul-Konvention verhinderten, dass Betroffene sich Hilfe holen können, auch in akuten Bedrohungssituationen. „Die notwendigen Maßnahmen müssen auch in unserer Region ressortübergreifend koordiniert und zuverlässig finanziert werden.“, so Beata Hill.

Die derzeitige Präsidentin des SI-Club Siegen Sigrid Lorsbach ergänzt: „Wenn die Istanbul- Konvention konsequent umgesetzt wird, kann sie Leben retten.“ Denn die Istanbul-Konvention verpflichtet Vertragsstaaten von Amts wegen, tätig zu werden, auch in den Fällen, in denen das Opfer seine Aussage oder Strafanzeige zurückzieht. Dies ist besonders wichtig, um Zyklen von Gewalt und Missbrauch, aus denen sich Opfer aufgrund familiärer Bindungen, gemeinsamer Kinder oder finanzieller Abhängigkeit nicht selbst befreien können, zu stoppen.

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