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Freudenberg. (12.11.2021) Die Liste der Investitionsvorhaben ist lang und auch die übrigen Aufwendungen haben es in sich: Insgesamt plant die Stadt Freudenberg im kommenden Jahr mit Auszahlungen in Höhe von 45 Millionen Euro. Bürgermeisterin Nicole Reschke und der Erste Beigeordnete und Stadtkämmerer Julian Lütz stellten das umfassende Zahlenwerk vor. „Ausbau von Schulen und Radwegen, Anbauten von Feuerwehrgerätehäusern und die Erschließung neuer Wohngebiete, Ertüchtigung Freibad und Digitalisierung, Mobilität und Klimaschutz - wir haben große Projekte vor uns, die alle gestemmt, aber auch finanziert werden wollen“, sagte Bürgermeisterin Nicole Reschke.

Im Ergebnishaushalt stehen Erträgen in Höhe von 40.584.750 Euro Aufwendungen in Höhe von 42.341.900 Euro entgegen. Das geplante Defizit im Haushalt liegt bei rund 1,75 Millionen Euro und soll über die Ausgleichrücklage gestemmt werden. Wie bereits im Vorjahr sind hierin 1.119.300 Euro an außerordentlichen Erträgen aufgrund des NKF-COVID-19-Isolierungsgesetzes (NKF-CIG) enthalten. Der originäre Fehlbedarf liegt somit bei rd. 2,87 Mio. Euro.

Insbesondere die angekündigte Erhöhung der Kreisumlage macht der Stadt Freudenberg zu schaffen. Neben gestiegenen Umlagegrundlagen sorgt die beabsichtigte Erhöhung dafür, dass 2,25 Millionen Euro mehr aufgerufen werden als in 2021. „Und dennoch sind unsere Finanzen zumindest so stabil, dass wir keine Steuererhöhungen in den Blick nehmen müssen und derzeit nur temporär Kassenkredite zur Liquiditätssicherung benötigen. Wenn Themen wie z. B. der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz an den Grundschulen auf uns zukommen, erwarten wir, dass Bund und Land die damit verbundenen Kosten vollständig übernehmen“, erklärte Julian Lütz.

Eine weitere Belastung ergibt sich aus den gestiegenen Energiekosten. Auch die Stadt Freudenberg ist von den aktuellen Entwicklungen auf dem Energiemarkt betroffen. „Allein der Strompreis wird sich in 2022 verdreifachen“, stellte der Stadtkämmerer heraus. Das wird sich auch auf die nutzungsabhängigen Gebühren auswirken.

Der Beigeordnete und Stadtkämmerer ist sich mit Bürgermeisterin Nicole Reschke einig, dass die zahlreichen komplexen und bürokratielastigen Förderverfahren gerne durch eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen insgesamt zu ersetzen sind. „Ein bisschen mehr Vertrauen in die kommunale Entscheidungsfähigkeit wäre wünschenswert, damit wir unseren zahlreichen pflichtigen Aufgaben auch nachkommen können“, so der Stadtkämmerer.

Nach dem kontinuierlichen Schuldenabbau der letzten Jahre ist für die Finanzierung der Investitionen im Volumen von 5,3 Mio. Euro eine Neuaufnahme eines Investitionskredits von rd. 1,5 Mio. Euro erforderlich.

Die drei größten Ausgaben sind in den Bereichen Radwege (1,9 Mio. Euro), Feuerwehr (950.000 Euro) und Schulen (620.000 Euro) verortet. Deutlich höhere Mittel sind zudem für die Bereiche Digitalisierung (Schulen, Ratssaal, etc.), Klimaschutz (PV-Anlagen, Dienst-E-Bikes, etc.) und Hochwasserschutz/Starkregen eingeplant.

Die Digitalisierung hat nun auch Einzug in die Etatberatungen gehalten: „Neben dem Anfang des Monats gestarteten Bürgerservice-Portal, mit dem viele Verwaltungsdienstleistungen online abgewickelt werden können, geht Freudenberg mit dem interaktiven Haushaltsplan einen weiteren Schritt in Richtung digitale Verwaltung“, freut sich Lütz. Mit der online-basierten Version wird das umfassende Zahlenwerk des Haushaltes zusätzlich digital und papierlos dargestellt. Die Darstellungen werden bereichert durch wesentliche Kennzahlen, Erläuterungen, Grafiken, Diagramme sowie weitere Informationen. Im interaktiven Haushalt können sich die Nutzer per Mausklick durch den Haushaltsplan bewegen. Neben der Navigation über die hierarchische Struktur kann der Haushalt auch über die Grafiken erschlossen werden.

>> Hier geht's zum interaktiven Haushaltsplan

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Alle Informationen zum Thema Corona-Schutzimpfung und das Terminbuchungsportal für die Impfstellen finden Interessierte unter www.siegen-wittgenstein.de/impfen. Hilfe gibt es während der Dienstzeiten der Kreisverwaltung auch in der Impfhotline unter 0271 333-2171 und -2172.


 

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