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Freudenberg. (12.07.2021) Ein Klassiker mit kleinem Ensemble, dafür aber umso mehr Spielfreude, Knalleffekte und Zaubernebel. Das waren die Zutaten am Sonntagnachmittag für den Auftakt der 67. Spielzeit im Kindertheater der Freilichtbühne mit dem "Räuber Hotzenplotz". Was bereits am Samstagabend beim Erwachsenenstück gesagt wurde, galt für die jungen und nicht minder erwartungsfrohen Besucher am Sonntag umso mehr. "Wir danken Ihnen und euch für die Solidarität während der Corona-Pause und sind froh, überhaupt wieder vor Publikum spielen zu dürfen", brachte es Christian Wallhäuser auf den Punkt. Alles sei in diesem Jahr etwas anders. Aber egal ob auf, neben oder hinter der Bühne - alle seien hochmotiviert, das Publikum mit dem beliebten Kinderstück zu begeistern.

Immerhin - 20 Personen umfasste das Ensemble, die aber vor Spielfreude nach der langen Pause nur so strotzen. Sogar einige Tänzerinnen der Kinder- und Jugendgruppe waren mit dabei, deren Darbietungen aufgrund der niedrigen Inzidenz statt auf Videoleinwand live und auf der Bühne gezeigt werden konnten. Die bekannte Geschichte von Otfried Preußler war corona-gerecht auf die Freiluft-Anlage angepasst worden, mit reduziertem Bühnenbild oder permanenten Abständen zwischen den Darstellern, was der Begeisterung der zumeist jungen Zuschauerinnen und Zuschauern aber keinen Abbruch tat. Ganz im Gegenteil - wer sich vor dem vollbärtigen Räuber (gespielt von Stephan Bäumer) anfangs noch fürchtete, taute spätestens dann auf, als Kasperl und Seppel auf Räuberjagd gingen. Während Franziska Köster als cleveres Kasperle den Dreh- und Angelpunkt der Geschichte bildete, verkörperte Daniel Ermert den etwas einfälltigen Seppel und brachte das Kunststück fertig, dass das Publikum stets mit ihm, statt über ihn lachte. Christian Wallhäuser als preußisch-tugendhafter Wachtmeister Dimpfelmoser, Großmutter (Monika Dreisbach), der beeindruckende Zauberer Petrosilius Zwackelmann (Rainer Zang), die Unke (Karina Schneider) und Fee Amarylis (Corinna Kruse) sowie der eine oder andere Knalleffekt und jede Menge Zaubernebel machten das Stück zu einem echten Erlebnis - nicht nur für die kleinen Zuschauer.

Regisseurin Britt Löwenstrom griff nach dem langen Schlussapplaus selbst zum Mikrofon und dankte alle Beteiligten auf und hinter der Bühne: "Sie können sich gar nicht vorstellen, wie schön es ist, nach zwei Jahren endlich wieder vor Publikum zu spielen." Dabei zählte sie alle diejenigen Kinder und Jugendlichen auf, die in diesem Jahr nicht zum Zuge kamen und auf ihr Bühnen-Comeback im nächsten Jahr hoffen müssen. Aber Kinder- und Jugendarbeit - das sagte bereits Bürgermeisterin Nicole Reschke vor der Premiere, hat ja am Kuhlenberg Tradition. Insofern darf man sich jetzt schon auf ein kinderreiches Open-Air-Theater im Jahr 2022 freuen.

Weiter geht's aber zunächst ab dem 6. August mit sechs weiteren Vorstellung vom "Räuber Hotzenplotz". Die Einzeltermine (jeweils 15 Uhr):

  • Samstag, 8. August
  • Sonntag, 15. August
  • Sonntag, 22. August
  • Sonntag, 29. August
  • Sonntag, 5. September
  • Sonntag, 12. September

 

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