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Freudenberg. (08.07.2021) Die Gesamtschule Freudenberg ist eine von zwei Schulen in Nordrhein-Westfalen, die Beratungsschülerinnen und -schüler ausbildet. Die ersten Schüler dieses Projekts konnten in der vergangenen Woche ihre Ausbildung beenden und ihre Zertifikate entgegennehmen.  Die Idee zur Beratungschülerausbildung an der Gesamtschule Freudenberg entstand im Jahr 2018 bei der Preisverleihung des Solidarsfonds NRW. Damals wurde die Gesamtschule Freudenberg für ihr Sozialprojekt mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Den ersten Platz erhielt das Tannenbusch-Gymnasium in Bonn für die Ausbildung von Beratungsschüler. Diese Auszeichnung nahm sich die Gesamtschule Freudenberg als Vorbild – so entstand die Idee für das Freudenberger Projekt, die Ausbildung der Beratungsschüler, das unter der Leitung des ehemaligen Schulleiters Michael Albrecht und der Beratungslehrerin Sandra Schöpe ins Leben gerufen wurde.

Das Beratungsteam (Beate Beenken und Sandra Schöpe) der Gesamtschule Freudenberg nahm daraufhin Kontakt zur regionalen Schulberatungsstelle des Kreises Siegen-Wittgenstein auf. Der Vorschlag, die Beratungslehrerausbildung auch für Schüler zu ermöglichen, wurde von der Schulberatungsstelle sehr positiv aufgenommen und unterstützt, indem Andreas Trägner und zwei Kolleginnen das erste Ausbildungsmodul für die Schülerinnen und Schüler anboten.  Während der Ausbildung mussten die Schüler insgesamt vier verschiedene Module durchlaufen, die unter anderem die Rolle des Beratenden, Grenzen, Gesprächsführung, Körpersprache und lösungsorientierte Kurzgespräche thematisierten. Ziel der Ausbildung war es, dass sich der Umgang der Jugendlichen mit Problemen und so auch das soziale Miteinander verbessert, indem man lernt, über Probleme zu sprechen und konstruktive Lösungswege zu finden.
Schüler mit Sorgen und Problemen können sich jederzeit an das Beratungsteam wenden und einen Gesprächstermin vereinbaren. Innerhalb des gesamten Beratungsteams (bestehend aus Lehrern und Schülern) wird entschieden, wer welchen Fall übernehmen kann und welche Beratungen nur von Beratungslehrer übernommen werden können. Die Beratungsschüler werden eng von den Beratungslehrer unterstützt und begleitet.

Der Lions-Club Freudenberg unterstützte die Beratungsschülerausbildung mit 500 Euro, die für die Ausstattung eines speziellen Beratungsraumes verwendet werden sollen. Weiterhin wurde von der Spende die Arbeit der Supervisorin Conny Stracke, die das zweite Ausbildungsmodul durchgeführt hat, finanziert. Das abschließende Ausbildungsmodul über lösungsorientierte Kurzgespräche übernahmen Michael Albrecht und seine Frau Barbara Wiwianka. Ab der Klasse 10 ist es an der Gesamtschule Freudenberg möglich, die Beratungsschülerausbildung zu absolvieren. Zukünftig soll sie regelmäßig angeboten werden und das Schulklima nachhaltig verbessern.

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