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Büschergrund. Jeder kennt sie, jeder nutzt sie regelmäßig - und entsorgt sie zumeist im Hausmüll. Mit Kronkorken lässt sich allerdings auch helfen; daher steht seit heute ein Müllbehälter an der Ecke Bockseifer Straße 15/ Am Rain in Büschergrund bzw. Bockseifen. Jeder Kronkorken und jeder gereinigte Metall-Schraubverschluss - zum Beispiel von Marmeladengläsern - unterstützt die Interessengemeinschaft Arthrogryposis. Zugegeben, der Begriff geht nicht leicht über die Zunge, ist aber schnell erklärt: Das Krankheitsbild wird durch eine unterschiedlich stark ausgeprägte Gelenksteife bestimmt, wobei in leichten Fällen nur einzelne Gelenke betroffen sind, in schweren Fällen fast alle Extremitätengelenke, Kiefergelenk und die Wirbelsäule. Für die Betroffenen ist ein normales Leben ebenso undenkbar wie für ihre Familien, zumal die Erkrankten oft auf einen Rollstuhl und externe Unterstützung angewiesen sind.

"Wir sind durch Bekannte auf diese Krankheit und den Verein aufmerksam geworden", berichtet Nina Kreckel, vor deren Haustür die Abfalltonne darauf wartet, mit jeder Menge Metall-Kronkorken und Deckeln gefüllt zu werden. Sobald das Gefäß voll ist, bringt die Bockseiferin die wertvollen Rohstoffe nach Siegen und von dort zum IGA e.V. Mit dem Erlös des Schrotts können die vielfältigen Aufgaben der Interessengemeinschaft unterstützt werden. Die Hauptsammelstelle wird von Frank Weitzel in Eschenburg-Wissenbach betrieben, dessen Sohn Rocco selbst betroffen ist und in den letzten zwei Jahren bereits über 40 Tonnen Kronkorken und Deckel gesammelt hat. Bleibt also nur zu hoffen, dass auch die blaue Tonne in Bockseifen möglichst schnell und häufig mit Kronkorken gefüllt wird. Denn jeder Kronkorken hilft.

>> Homepage der Interessengemeinschaft Arthrogryposis


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