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Freudenberg. Die Stadt Freudenberg könnte in den nächsten 20 Jahren rund 11 Prozent ihrer Einwohner verlieren. Das zumindest ist eine Prognose des Demografieberichtes für den Kreis Siegen-Wittgenstein und der kreisangehörigen Kommunen, der in der kommenden Woche erstmals in den politischen Gremien diskutiert wird. Mit einem Rückgang von rund 17.500 auf 15.500 Einwohner prognostiziert der Bericht Freudenberg mit den stärksten Einwohnerrückgang der elf kreisangehörigen Kommunen. Gewinner sind dabei die Städte Siegen (+ 3,8 %) und Bad Berleburg (+ 2,6 %). Noch größere Einwohnerverluste müssen lediglich Burbach (- 11,1 %), Hilchenbach (- 12,4 %) und Bad Laasphe (- 12,8 %) hinnehmen.

Die negative Bevölkerungsentwicklung Freudenbergs relativiert sich aber durch die Tatsache, dass die Kommune seit den 1960er-Jahren ein überdurchschnittlich starkes Wachstum verzeichnen konnte. Bis etwa ins Jahr 2010 stieg die Zahl an, bevor sie zwar leicht zurückging, aber noch immer über dem landesweiten Durchschnittswert liegt.

Gründe für die Entwicklung gibt es laut dem Bericht gleich mehrere: Zum Einen hatte Freudenberg in der Vergangenheit - wie alle anderen SI-Kommunen auch  - ein negatives Geburtensaldo zu verzeichnen. Im Jahr 2019 standen 154 Geburten 191 Sterbefälle entgegen (= - 37). Im selben Jahr standen 891 Zugezogenen 834 Fortgezogene (= + 57) gegenüber, womit Freudenberg (+3,2) das höchste Wanderungssaldo im Kreisgebiet (- 2,5) hat und noch deutlich über dem NRW-Durchschnitt von + 2,6 liegt.

Weitere Detail-Zahlen des Berichtes für die jeweiligen Kommunen sollen demnächst zur Verfügung gestellt werden. Der Demografiebericht steht aber bereits unten zum Download.

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