Freudenberg/Kreisgebiet. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiges Zukunftsthema – für junge Eltern genauso wie für Unternehmen. Auch der Kreis Siegen-Wittgenstein hat die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf als ein Ziel in seinem Regionalen Entwicklungskonzept verankert. „Wenn ein Unternehmen besonders familienfreundlich ist, kann dies ein wichtiger Vorteil bei der Werbung um Fachkräfte sein“, stellt Landrat Andreas Müller fest: „Gerade in Zeiten des demografischen Wandels macht es für Unternehmen auch wirtschaftlich Sinn, familienfreundliche Arbeitsplätze zu schaffen und in die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu investieren“, ist der Landrat überzeugt.

Unternehmen, die ein besonders familienfreundliches Profil haben, können sich dies nun mit einem Zertifikat bescheinigen lassen. Eine erste Infoveranstaltung zu diesem Zertifizierungsprozess findet am Dienstag, 20. September, ab 16:00 Uhr bei der Firma Albrecht Bäumer in Freudenberg statt. Die Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe laden dazu gemeinsam mit dem „Kompetenzzentrum Frau und Beruf“ ein.

Neben Informationen zum Zertifikat wird die gastgebende Firma Albrecht Bäumer ganz praktisch ihre kleineren und größeren Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorstellen. „Diese sind durchaus auch in anderen Unternehmen umsetzbar“, sagt Kristina Kraft vom „Kompetenzzentrum Frau und Beruf“. Unter Federführung des Kompetenzzentrums findet der Zertifizierungsprozess in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe statt. Das Kompetenzzentrum sowie der Zertifizierungsprozess wird mit Mitteln des europäischen Strukturfonds und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Der Zertifizierungsprozess wird von starken Partnern aus der heimischen Wirtschaft unterstützt und begleitet. Mit dabei sind die Arbeitgeberverbände Siegen und Olpe, die DGB Region Südwestfalen, die IHK Siegen, die Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd, die IG Metall Siegen-Wittgenstein und die IG Metall Olpe sowie die Regionalagentur Siegen-Wittgenstein/Olpe.
„Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen mit dem regionalen Zertifizierungsprozess angesprochen werden“, umreißt Kristina Kraft die Zielgruppe des Programms. Denn diesen Unternehmen bietet sich damit die Möglichkeit, sich ihre Familienfreundlichkeit offiziell bescheinigen zu lassen und so ihre Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen. Erfahrungen zeigen, dass sich diese Wettbewerbsvorteil bei der Gewinnung von künftigen Beschäftigten nutzen lässt.

Informationen zur Auftaktveranstaltung und zum Zertifizierungsprozess gibt es bei Kristina Kraft vom „Kompetenzzentrum Frau & Beruf“ (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon: 0271 333-1191). Sie nimmt auch Anmeldungen entgegen. Weitere Informationen zum Zertifikat finden Interessierte unter www.competentia.nrw.de.


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