Freudenberg. Wie in vielen vorangegangenen Spielzeiten, hat die Südwestfälische Freilichtbühne Freudenberg auch in der Spielzeit 2016 das Publikum um eine Spende für einen guten Zweck gebeten. Hierbei entscheidet sich die Spielschar alljährlich für unterschiedlichste Initiativen, die auf die eine oder andere Weise Menschen in Not helfen. Die unterstützten Projekte müssen dabei nicht unbedingt einen lokalen Bezug haben. In der Regel sind es aber Projekte, die nicht so stark im Fokus der Öffentlichkeit stehen.

Die Freilichtbühne am Kuhlenberg nutzt gerne die Aufmerksamkeit, die ihr zu Teil wird, um das Augenmerk des Publikums auf unterstützenswerte Projekte zu lenken. Die zahlreichen Spenden der Zuschauer in Höhe von insgesamt EUR 3959,46 gingen dieses Jahr zur Hälfte an Bischof Hombach, dessen Wurzeln im Freudenberger Hohenhain sind, um seine Projekte in Nicaragua zu unterstützen. Die andere Hälfte ging an die Neven Subotic Stiftung, die Kindern in den ärmsten Regionen der Welt u.a. Zugang zu sauberem Wasser, Hygiene und Sanitäranlagen ermöglicht, um somit den Kindern eine bessere Zukunft zu gewährleisten.

Zur Scheckübergabe reiste die Spielleiterin des Erwachsenentheaters, Christina Schaab, mit ihrer Familie zum Sitz der Neven Subotic Stiftung. Während Neven Subotic viel über die Arbeit an der Freilichtbühne vor und hinter den Kulissen wissen wollte, wurde ebenso viel über die Stiftungsarbeit gesprochen. Die Stiftung stellt sicher, dass der gesamte gespendete Betrag in Projekte für einen sicheren Zugang zu sauberem Wasser fließt. Sauberes Wasser schützt Millionen Kinder in Afrika vor Krankheiten durch mangelnde Hygiene und Wassermangel. So könne Sie zur Schule gehen und haben eine Chance auf eine bessere Zukunft.

Bischof Hombach freute sich ebenso über die andere Hälfte der Spende. Durch seine jahrzehntelange Arbeit als Seelsorger und schließlich als Bischof in Nicaragua hat Bischof Bernhard Hombach viele Projekte in Nicaragua ins Leben gerufen, die die Menschen dort in Ihrer Not unterstützten und ein besseres Leben ermöglichen. Seit seiner Pensionierung kümmert er sich hauptsächlich um ein Hausbauprojekt in den Slums von Managua in Nicaragua. Die Bewohner erhalten zwar ein Stück Land vom Staat, es fehlt aber schlicht an Geld um darauf ein erdbebensicheres Haus mit hygienischen Koch- und Sanitäreinrichtungen zu errichten. Für gerade einmal ca. 6500 € kann ein solches Haus dort gebaut werden. Die Spende der Freilichtbühne finanziert also fast ein Drittel eines Hauses! So kann hoffentlich bald eine weitere Familie in Managua in ein sicheres und hygienisches Haus ziehen und so mit dieser Basis ein neues Leben beginnen. Weitere Informationen zu den Projekten in Nicaragua sind bei der Gemeinde St. Marien in Freudenberg erhältlich.

Auch in der Spielzeit 2017 möchte die Spielschar ihr Publikum wieder um eine Spende für einen guten Zweck bitten. Sobald entschieden ist zu wessen Gunsten gesammelt wird, wird dies wieder vor Beginn jeder Vorstellung bekanntgegeben.

Foto: Bühne - Neven Subotic und Christina Schaab mit Familie bei der Spendenübergabe.

 

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