Hohenhain. Schon um 11. 00 Uhr am Sonntagmorgen waren die meisten Sitzplätze belegt. Auch die „VIP Lounge“ mit einer besonders luxuriöse Holzbank und dem dazugehörigem Tisch war das gesamte Schlachtfest über belegt. Mit bester Rundumsicht genossen die Nutzer eine ausgezeichnete Weitsicht auf Musikkapelle und die anderen Gäste im Zelt. Das 21. Schlachtfest des Heimat- und Verschönerungsverein wurde wieder zur Großveranstaltung.

Diesmal hatten die „beauftragten“ Vereinsmitglieder für ein fantastisch sonniges Herbstwetter gesorgt. Viele hundert Besucher aus dem ganzen Siegerland, Sauerland und dem benachbarten Rheinland Pfalz trafen sich in dem kleinen Dorf oberhalb von Freudenberg, um den Pflichttermin für "Heimat-Gourmets" nicht zu versäumen.

Die 45 Helfer um den 1. Vorsitzenden Wolfgang Bode hatten teilweise schon Sonntagmorgen um 3.00 Uhr die Küchenschürze umgeschnürt und den Backes befeuert um pünktlich ab 11.00 Uhr für die "Fütterung" der Schlachtfest-Besucher bereit zu sein.

Am Vortag hatten die vereinseigenen Metzger begonnen einige hundert Kilo Schweinefleisch zu verarbeiten. Die Leckereien aus dem dorfeigenem Backes schafften es auch wieder den Zuckerspiegel und den Bedarf an frischem Brot zu decken.

So konnte vom Frühstück über Mittagessen und dem Nachmittagskaffee alles im großen Festzelt und unter freiem Himmel in der Herbstsonne eingenommen werden.

Damit die Pausen zwischen den Mahlzeiten nicht langweilig wurden, zeigte die "Original Asdorfer-Kapelle" aus Niederfischbach wie musikalisch ein Schlachtfest sein kann.

Die Speisenkarte trieb den Liebhaber deftiger Hausmannskost, das Wasser im Munde zusammen. Die Wurstesuppe, Blut- und Leberwurst sowie Wellfleisch mit Sauerkraut und Püree war das Standard Mittagsmenü. Verschiedene "Wurschde-Donge" oder Hohenhainer Backesbrot mit Griebenschmalz wurden auch für den, manchmal längeren Heimweg gern eingepackt. Nachdem über 150 Brotleibe gebacken waren wurden noch zwölf Bleche Kuchen in den Ofen geschoben.

Zur besten Mittagszeit anstellen, war nicht besonders schlimm, denn die schmackhafte Belohnung auf dem Teller entschädigte für die kurze Wartezeit.

 Fotos: Henning Prill  -  Bei bester Herbstsonne waren auch die Freiluftplätze gern genutzt.

 

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