Oberfischbach. Bereits am Samstag wurde die ehemalige Molkerei, das heutige Bürgerhaus,  zur dörflichen Großküche. Für das Kartoffelfest in Corona-Zeiten hatten sich die Heimatfreunde Oberfischbach entschieden, um einmal mehr zu zeigen was eine starke Dorfgemeinschaft leisten kann. So hatten sich die vielen hilfreichen Hände entschlossen 4.000 Klöße für das sonntägliche Fest vorzubereiten. In der samstäglichen Mittagspause gab es für die vielen Köche und Helfer allerdings „nur“  heiße Fleischwurst und kalte Getränke, denn das Kartoffelfest wurde ja erst vorbereitet.

Im goldenen Herbst und bei sommerlichen Temperaturen blieben viele örtliche Küchen kalt. Ab 11.30 Uhr wurde an drei Ausgabestellen, wie Kaltland-Spielplatz oder am Dorfspielplatz, leckeres aus der Heimatküche verteilt. Allein 500 Speiseportionen an Spießbraten mit Kartoffelklößen wurden ausgegeben. Grund für die rekordverdächtige Einigkeit war ein besonderes Angebot der Heimatfreunde Oberfischbach: Kartoffelfest „togo“.  

Um den Andrang an den Stationen zu entzerren und Wartezeiten zu verringern, hatte jeder Abholer vorab ein Zeitfenster zugewiesen bekommen. Zudem wurde auf die Einhaltung der üblichen Hygiene- und Abstandsregeln geachtet. Für die nicht mobilen Kunden hatte der Heimatverein einen Lieferdienst organisiert. Auch einzelne Kurzentschlossene konnten im Anschluss an die Ausgabezeiten noch ihr Mittagessen erhalten.

Die fleißigen Helfer der Heimatfreunde hatten unter anderem 175 Kilogramm Kartoffeln zu rund 4000 Klößen verarbeitet. 80 Kilogramm Spießbraten wurden auf mehreren Grills gebraten. Das Speisenangebot wurde ergänzt durch hausgemachten Kartoffelsalat sowie frische Reibeplätzchen mit Apfelmus. Für die heimische Kaffeestunde gab es außerdem selbstgebackenen Kirsch-Streuselkuchen.

Nachdem im Jahresverlauf viele Veranstaltungen wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten, war für die Verantwortlichen des Heimatvereins klar: „Wir müssen der Einwohnerschaft –auch und gerade in der aktuellen Situation- etwas Besonderes bieten.

Wenn schon ein zentrales Fest nicht möglich ist, sollen den Dorfbewohnern wenigstens die leckeren Gerichte zum Verzehr nach Hause mitnehmen können.“ Rolf Kray und Jochen Utsch vom Vorstand der Heimatfreunde Oberfischbach e. V. freuten sich abschließend über die positive Resonanz der Dorfgemeinschaft und das große

Engagement der etwa 50 Helferinnen und Helfer. Auch das logistische Konzept der Veranstaltung ging auf: Die Zubereitung der Speisen in der „Zentrale“ am neuen Dorfgemeinschaftshaus „Eh dr Molkerej“ wie auch die zeit- und mengengerechte Belieferung der Ausgabestationen erfolgten reibungslos. Auch an die nicht mehr ganz mobilen Bewohner hatten die Heimatfreunde gedacht, für 15 Bürger wurde das Essen auch direkt nach Hause geliefert.

Foto: Henning Prill

 

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