Freudenberg. Ein zukunftsweisender Tag für die Freudenberger Feuerwehr: Mit einem symbolischen Spatenstich haben die Arbeiten für das neue Gerätehaus an der Lohmühle begonnen. Gemeinsam mit dem Leiter der Feuerwehr, Rainald Thiemann, Einheitsführer Christian Ebener und Bauunternehmer Stephan Hundhausen hat Bürgermeisterin Nicole Reschke den Startschuss für das bedeutende Vorhaben gegeben. Die Fertigstellung ist für Oktober 2021 geplant.

Wegen der Corona-Krise waren nur geladene Gäste zum Spatenstich gekommen. Auch der Kreisbrandmeister Bernd Schneider hatte sich auf den Weg in den Flecken gemacht.Neben zahlreichen Medienvertretern hatte der WDR von der Siegener Lokalzeit ein Kamerateam zum ersten Spatenstich geschickt. Auf die obligatorischen kalten Getränke und die bei solchen Anlässen beliebte Bratwurst vom Grill wurde auch verzichtet, es ist halt keine normale Zeit.

 „Dieser Bau ist für die Sicherheit und den Schutz der Bevölkerung von großer Wichtigkeit. Denn nur wenn wir unseren ehrenamtlichen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden ein vernünftiges Umfeld und gute Arbeitsbedingungen bieten, können sie ihrer Aufgabe auch zu 100 Prozent nachgehen“, sagte Nicole Reschke. Auch Freudenbergs Leiter der Feuerwehr ist begeistert: „Die Anforderungen an die Arbeit der Feuerwehr steigen immer mehr. Umso wichtiger ist es, dass an dieser Stelle all das umgesetzt wird, was uns langfristig handlungs-fähig macht. So ist beispielsweise ausreichend Platz für Spinde eingeplant, um auch Gastlöschern in der Tageserreichbarkeit ihre Ausrüstung zur Verfügung zu stellen.“

Das jetzige Gerätehaus am Marktplatz soll abgerissen werden. 2,4 Millionen Euro werden an der Lohmühle investiert. Mitte 2016 begann die Verwaltung mit Vorüberlegungen zum Anforderungsprofil und Standort eines Neubaus. In enger Absprache mit der Feuerwehrleitung und Vertretern der Löschgruppe ist das Raumprogramm entwickelt worden. Bei der Grundstückssuche standen neben der Größe von ca. 2600 Quadratmetern insbesondere die Erreichbarkeit und Einsatzzeiten im Vordergrund. „Die Lage ist ideal. Hier finden wir bald top Voraussetzungen vor und haben ausreichend Platz für unsere Fahrzeuge und um Übungsabende gestalten zu können. Weiter können Lehrgänge in dem neuen, auf heutigem Stand der Technik befindlichen Schulungsraum stattfinden, auch die wichtige Nachwuchsarbeit in der Kinder- und Jugendfeuerwehr findet hier ihren Platz und kann durch den zusätzlichen Jugendraum noch ein Stück weit ausgebaut werden“, erklärte Einheitsführer Christian Ebener.

Der Neubau besteht aus drei Gebäudeteilen: einem zweigeschossigen Sozialgebäude, einem eingeschossigen Verbindungsgebäude sowie einer eingeschossigen Fahrzeughalle mit vier Stellplätzen. Mit geplant sind ein Schulungsraum, ein Jugendraum, Umkleiden und Duschen, Abstellraum, Werkstatt, Büro sowie ein extra WC für Kinder. Auch dem Klimaschutz wird Rechnung getragen, vorgesehen sind ein begrüntes Dach sowie eine Photovoltaikanlagen. Der Auftragnehmer übernimmt als Generalunternehmer alle erforderlichen Objekt- und Fachplanungsleistungen sowie Bauleistungen zur schlüsselfertigen Errichtung des Neubaus. „Als Spezialist für Feuerwehrbauten freuen wir uns sehr über diesen Auftrag in der Heimat.  Mit dem Spatenstich heute haben wir zurzeit vier laufende Feuerwehrbaustellen“, so Stephan Hundhausen.

Der Einheit Freudenberg gehören aktuell 48 aktive Feuerwehrfrauen und -männer an, 28 Jugendliche, 14 Kinder, 18 Alters- und Ehrenkameraden sowie 10 Gastlöscher. Die Einheit verfolgte den Spatenstich ebenso wie Kreisbrandmeister Bernd Schneider, Rats- und zu-ständige Ausschussmitglieder sowie Vertreter der weiteren Einheiten.

Foto: Henning Prill  -  Erster Spatenstich - v.l. Thomas Siebel FW Frbg, Christian Ebener FW Gruppe, Nicole Reschke Bürgermeisterin, Rainald Thiemann Stadtbrandmeister, Maik Rother stellv. Stadtbrandmeister, Stephan Hundhausen Bauunternehmer

 

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