Alchen. Nach Wochen der Fassungslosigkeit und der gemeinsamen Trauer richten die Menschen in Alchen wieder den Blick nach vorn. Rund drei Monate nach dem Unglück am 8. September und kurz vor dem Weihnachtsfest ist wieder so etwas wie Normalität im Dorf eingekehrt, so ist es im Ort zu spüren. Mit großer Verbundenheit berichtet Martin Lucke über die empfundene Stimmung im Ort. Blumen und Kerzen auf einem Bord am Aufgang zum Backes erinnern noch an die schrecklichen Ereignisse und gedenken der Verletzten und vor allem der beiden Helferinnen des Heimatvereins, die an den Folgen ihrer Verletzungen verstorben sind. Über die Todesfälle herrscht unverändert große Trauer und Anteilnahme mit den Hinterbliebenen.

Die neun Verletzten sind inzwischen fast alle genesen, oder geht es ihnen so gut, dass sie die Weihnachtstage mit ihren Familien verbringen können. Dafür sind die Menschen in Alchen, vor allem aber die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins, froh und dankbar. In den zurückliegenden schweren Wochen konnte eine enge Verbundenheit aller und eine große Solidarität mit dem Heimatverein bei der Bewältigung der Ereignisse empfunden werden.

Viele Signale der Verbundenheit und des Zuspruchs erreichten den Heimatverein von Menschen, Institutionen und Vereinen; nicht nur aus der näheren Region. Auf das von der Kirchengemeinde eingerichtete Spendenkonto für die Opfer des Unglücks gingen zahlreiche Spenden ein. Das alles hat Kraft, Trost und Zuversicht gespendet, die in dieser Zeit so wichtig waren. Hierfür sind wir sehr, sehr dankbar.

Auf die ursprünglich geplante Teilnahme am Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im Jahr 2020 wird Alchen aufgrund der Geschehnisse verzichten.

Die eigentlich für Mitte Januar 2020 anstehende Mitgliederversammlung des Heimatvereins soll erst erfolgen, wenn die Untersuchungsergebnisse der Staatsanwaltschaft vorliegen. Dann wird man gemeinsam mit den Mitgliedern und allen interessierten Alchenerinnen und Alchenern noch einmal über die Ereignisse und die künftige Arbeit des Heimatvereins sprechen.

Weitergehen soll es auf jeden Fall mit den Zukunftsprojekten für Alchen wie Spielplatz, Schulhof, Wanderweg, Seniorenclub und Naturprojekte. Hierfür haben sich alle Projektmitarbeiter in einer Sitzung am 28.11.2019 ausgesprochen.

Für 2020 hofft der Heimatverein auf ein harmonisches Miteinander und die Bereitschaft vieler Alcher Bürger, an der Gestaltung einer positiven Zukunft ihres Dorfes mitzuarbeiten. 

Foto: Henning Prill

 

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