Freudenberg. Zu einer Feierstunde in der Evangelischen Kirche Freudenberg hatte am Donnerstagabend die Arbeitsgemeinschaft Freudenberger Vereine (ARGE) zur Verleihung der Ehrennadel an verdiente Freudenberger Bürger eingeladen. Immer am 7. November findet die Verleihung statt, diesmal nicht wie sonst immer ursprünglich im Ratssaal des Verwaltungsgebäudes, sondern in der evangelischen Kirche.

Nach der musikalischen Eröffnung durch den CVJM-Posaunenchor unter Leitung von Karl-Otto Bäumer begrüßte der Vorsitzender der ARGE Bernd Brandemann besonders Regierungspräsident des Regierungsbezirk Arnsberg, Hans-Josef Vogel, Freudenbergs Bürgermeisterin Nicole Reschke sowie Heimatgebietsleiter Dieter Tröps sowie als Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Freudenberg, Thomas Ijewski. Ganz besonders begrüßte Brandemann die zu ehrenden Bürger die sich für ihren Heimatort verdient gemacht haben.

In einer Festansprache erläuterte Regierungspräsident Hans-Josef Vogel „Die Neuentdeckung von Heimat“. Zuvor jedoch sprach er Freudenberg die Glückwünsche zu drei Geburtstagen aus. Zum einen sind es 630 Jahre urkundliche Erwähnung von Freudenberg, dann 563 Jahre „Flecken- und Freiheitsrechte“ Freudenberg sowie zu 50 Jahre Freudenberger Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine. In seiner Festansprache fragte der Regierungspräsident die Besucher in der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche, „Was ist für die Bürgerinnen und Bürger Heimat? Oder: Heimat ist auf dem Platz.“ Doch auch die öffentliche Bedeutung von Heimat erklärte und erläuterte Vogel ebenso wie Heimat und zeitgenössische Ästhetik, die Regionalspezifische Baukultur aber auch das Internet als Heimat.

Besonders erwähnte er, dass die Städte und Gemeinden die Heimatministerien und Heimat-Förderprogramme der NRW-Landeregierung für ehrenamtliche oder kommunale Heimatprojekte für Förderbereiche Geld bzw. Heimat-Schecks locker machen können. In Freudenberg wurden schon acht Projekte mit insgesamt 16.000 Euro gefördert, im gesamten Landkreis Siegen-Wittgenstein 86 Projekte mit einem Gesamtbetrag von 172.000 Euro. Für weitere Förderprogramme können die Vereine anfragen. Zum einen ist das der „Heimat-Preis, der Heimat-Fonds, die Heimat-Werkstatt sowie das Heimat-Zeugnis. Hans-Josef Vogel sprach aber auch über die Globalisierung und Digitalisierung als Treiber der Neuentdeckung des Heimat-Themas, der Digitalisierung aber auch über den Klimawandel.

In seinem Schlusswort betonte er: „Heimat fällt nicht vom Himmel. Sie bedarf des privaten und bürgerlichen Engagements“. Im Anschluss erhielten folgende Bürger die Ehrennadel und Urkunde die sich für ihre Heimat besonders verdient gemacht haben. Karl-Heinz Molsbeck, aus Oberfischbach. Friedhelm Röcher, aus Lindenberg, Dieter Schmidt, aus Freudenberg, Jochen Utsch, aus Oberfischbach und Reinhard Wüst aus Freudenberg. Bürgermeisterin Nicole Reschke lobte das Engagement der Bürger die ihre Heimat mit ins tägliche Leben aufgenommen haben. Im Anschluss fand sich Gelegenheit zum Gespräch.

Foto: Jade  -  Regierungspräsident Hans-Josef Vogel beglückwünschte die fünf Bürger (sitzend) die sich für ihre Heimat besonders verdient gemacht haben. 

 


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