Freudenberg. Über mangelndes Interesse der Mitglieder an der Generalversammlung der VR-Bank Freudenberg-Niederfischbach eG konnten sich Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Fischbach sowie die beiden Bankvorstände Jörg Padtberg und Matthias Jung am Dienstag in der vergangen Woche, wahrlich nicht beklagen.

„Das regionale Engagement gehört zu unserem Kerngeschäft. Das schlägt sich sowohl in unserer Kreditvergabe nieder als auch in unserem Einsatz für örtliche Vereine“, erklärte Vorstandsmitglied Matthias Jung anlässlich der Generalversammlung. Dass die VR-Bank Freudenberg-Niederfischbach eG trotz des herausfordernden Marktumfelds – Stichworte: anhaltende Niedrigzinsphase, steigende Regulatorik – gut aufgestellt ist, legten die beiden Vorstände in ihren Berichten zum Jahresabschluss 2018 eindrucksvoll dar.

„Engagierte und kompetente Mitarbeiter, die Nähe zu den Mitgliedern und Kunden sowie kaufmännische Verantwortung waren Grundlagen unseres Erfolges“, so ihr Fazit. Auch für 2018 verzeichnete die VR-Bank mit ihren 54 Beschäftigten an allen wichtigen Bilanzpositionen – Einlagen, Kredite, Geschäftsvolumen – ein deutliches Wachstum. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 2,2 Prozent auf jetzt 196,6 Millionen Euro. Bei den Kundenforderungen verzeichnete die Bank ein Wachstum von 5,6 Prozent auf 122,5 Millionen Euro. Die Einlagen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent auf die neue Rekordhöhe von 152,6 Millionen Euro.

Dabei setzte sich der Trend weg von längerfristigen, festverzinslichen Anlagen und hin zu liquiden, kurzlaufenden Angeboten wie im Vorjahr fort. Auch im Bereich von Spenden war die VR-Bank stark engagiert. Im Jahr 2018 kam eine Gesamtspendensumme in Höhe von über 27.000 Euro für die heimische Region zusammen.

Dass auch die Mitglieder mit diesen Erfolgszahlen zufrieden waren, machten sie in ihrem Abstimmungsverhalten deutlich. Vorstand und Aufsichtsrat wurden einstimmig entlastet. Zudem folgte die Versammlung dem vorgestellten Gewinnverwendungsvorschlag. Die 5.637 Mitglieder werden mit einer Dividende in Höhe von 2 Prozent am erwirtschafteten Bilanzgewinn von 363 TEUR beteiligt. Zudem werden die Rücklagen gestärkt. Im Prüfungsbericht gab es keinerlei Anlass zu Beanstandungen.

Einig zeigten sich die Mitglieder auch bei den Wahlen zum Aufsichtsrat. Alexander Leidig wurde für weitere drei Jahre in den Aufsichtsrat gewählt. Heinz Schmidt schied am 31.12.2018 altersbedingt aus dem Aufsichtsrat aus. Christoph Koch wurde als sein Nachfolger gewählt. Ergänzend wurde Wolfgang Schmidt in den Aufsichtsrat gewählt.

Foto: VR-Bank  -  v.l. Vorstandsmitglied Matthias Jung, Wolfgang Schmidt, Christoph Koch, Peter Zöller, Roland Nöh, Heinz Schmidt, Linda Reinsch, Andreas Fischbach, Alexander Leidig sowie Vorstandmitglied Jörg Padtberg

 

 


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