Freudenberg. Der “Gemeindenahe Verbund Atempause“, die Dachorganisation aller im Kreis Siegen-Wittgenstein zusammen geschlossenen Vereine mit einem Entastungsdienst für hilfebedürftige Mitmenschen, tagte erstmalig in Freudenberg. Eingeladen hatte der aktuell für die Geschäftsführung verantwortliche, Verein “Atempause-Freudenberg“.

Die Freudenberger Bürgermeisterin Nicole Reschke nahm die Gelegenheit wahr, die verantwortlichen Vorstände persönlich zu begrüßen, das hohe bürgerschaftliche Engagement aller Beteiligten zu würdigen, und die gesellschaftliche Bedeutung für Freudenberg, sowie den gesamten Kreis Siegen-Wittgenstein hervorzuheben.

Schwerpunktthema der Konferenz waren die neuen Anforderungen aus dem Pflegestärkungsgesetz. Zunächst ist nun der Kreis Siegen-Wittgenstein - auch Kooperationspartner im Verbund - als Ansprechpartner zuständig, und Empfänger der jährlichen Berichte aus den einzelnen Vereinen.

Mit der Erweiterung der Anspruchsberechtigten haben sich die Betreuungsanfragen nochmals deutlich erhöht.

Dies fordert von den Vereinen einerseits verstärkte Aktivitäten zur Gewinnung von Helferinnen und Helfern, andererseits ist es notwendig, die internen Organisationsstrukturen entsprechend anzupassen.

Zusätzlich zu den schon bestehenden Qualifizierungsanforderungen, sind weitergehende Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für Helferinnen und Helfer vorzuhalten.

Dem wollen sich die Vereine auch gerne widmen; ist doch Fachwissen die beste Grundlage, den zu betreuenden Menschen eine weitgehend selbständige Lebensführung und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Kreisweit haben sich 13 Vereine und Organisationen dem “Gemeindenahen Verbund Atempause“ angeschlossen, die mit mehr als 400 Helfer*innen für hilfebedürftige Mitmenschen und zur Entlastung pflegender Angehöriger im Einsatz sind.

Dabei verstehen sie sich nicht in Konkurrenz mit anderen Hilfsorganisationen, sondern als zweckmäßig-sinnvolle Ergänzung.  Eine Freudenberger Bürgerin:  “Das wissen schon sehr, sehr viele Mitbürger sehr zu schätzen.

Es hat überhaupt nicht lange gebraucht und wir haben die Atempause Helferinnen und Helfer wie selbstverständlich in unseren familiären Tagesablauf eingebunden. Endlich hatte ich auch den Freiraum gewonnen, ohne schlechten Gewissens ganz persönlichen Anliegen nachzugehen“.

Dazu der Vorsitzende von Atempause Freudenberg Knut-F. Bogda: “Für mich ist es immer wieder ein weiterer Motivationsschub, das Leuchten in den Augen der Helferinnen und Helfer zu sehen, wenn sie von ihren Einsätzen berichten. Es ist nicht nur ein Geben - es kommt auch was zurück“.

Foto: Privat

 

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