Freudenberg. Die „Lechtstonn“ war im Flecken die Zeit der Abenddämmerung. Diese Stunde nach getaner Arbeit wurde gerne genutzt, sich zu treffen, um sich über die Neuigkeiten des Tages auszutauschen oder einfach Geschichten zu erzählen. Bei der nächsten Ausgabe steht die Nachkriegszeit im Mittelpunkt, die durch Hunger gekennzeichnet war, bei der aber trotzdem ein gewisser Humor nicht verloren ging.

Es geht um Erinnerungen an die Nachkriegsjahre, an „Hamstern“, Mithilfe bei der Ernte, Waldbeeren suchen oder Bucheckern sammeln. Jene Zeit bedeute für die Jüngsten auch Abenteuer in Flecker Gärten und Baumhöfen.

Trotz der Not erlebten die Kinder aus ihrer Sicht eine wunderbare Zeit. War auch das Essen knapp, irgendwie kamen Spiel und Spaß nicht zu kurz. Also: „Hunger und Humor“ oder „Humor trotz Hunger“ - unter diesem Motto steht der Erzähleabend.

In der „Lechtstonn“ werden ebenso Mitmenschen angesprochen, die damals Erziehungsaufgaben wahrzunehmen hatten. So fragen Dieter Siebel und Bodo Hoffmann: "Wer kennt noch Frau Heine oder „den Motz“, oder den „Stinks Molly“?  In jener Zeit spielte die „Jägerei“ eine nicht zu unterschätzende Rolle, „Haas Knoten“ und „Haaks Henner“ sind Namen, die dazu einfallen und mit denen sich viele Anekdoten verbinden.

Das Museum lädt alle herzlich ein zum Hören und Mitmachen und freut sich auf zahlreichen Besuch im 4FACHWERK Museum. Die „Lechtstonn“ beginnt am 14. November 2018 um 17:30 Uhr. Der Eintritt beträgt 3 Euro.

Repro-Archiv-Foto: Henning Prill

 


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