Freudenberg. Mit einem Gala-Abend feierte der Sportfischerverein Freudenberg am Samstagabend sein 50-jähriges Bestehen. Im Sängerheim am Silberstern trafen sich Vereinsmitglieder, Freunde und die geladenen Ehrengäste um bei einem bestens organisierten Jubiläumsabend den Angler-Geburtstag zu feiern. So konnte Fest-Moderator Hartmut Loos im gut besuchten Festsaal, neben der Bürgermeisterin Nicole Reschke auch die Stellvertreterin Kornelia Busch-Pfaffe, sowie den Alt-Bürgermeister Eckhard Günther begrüßen. Mit besonderer Freude und einem herzlichen „Petrie Heil“ wurde auch das anwesende Gründungsmitglied Dietrich Jung willkommen geheißen.

Für den großen Abend hatte sich die Vertreterin Erika Wurm vom NRW-Angel-Landesverband ins Sängerheim begeben um verschiedene Ehrungen und Auszeichnung vorzunehmen. So wurde Dietrich Jung für seine 50-jährige Mitgliedschaft mit einer goldenen Medaille ausgezeichnet, ebenso wie Hartmut Loos mit der Ehrennadel für über 30 Jahre engagiertem Einsatz bei den Sportfischern. Als besondere Ehre wurde Rüdiger Hähner noch 28 Jahren an der Spitze des Vereins, von den Verantwortlichen zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Die Freudenberger Vereinsspitze hatte für Rüdiger Hähner, dem neuen Ehrenvorsitzenden, nach der Überreichung eine kleinen Präsentkorbes und einer allgemeinen Verwunderung noch eine Überraschung bereit, der XXL Präsentkorb wurde mit einem Transportwagen zur Bühne gerollt.

Ein buntes Programm mit verschieden Höhepunkten erwartete die anwesenden Gäste nach dem offiziellen Teil. So kündigte Moderator Hartmut Loos das neue Gesangduo Maite Kelly und Roland Kaiser an. Hier hatten Karola Bäumer und Guido Schröder von den Wanderfreunden Giebelwald, ihr echtes Bühnentalent gezeigt und bewiesen. Nur nach einer ausführlichen Gesangszugabe wollten die Saalgäste, begleitet von tosendem Beifall, das neue Traumpaar am Freudenberger Showhimmel, entlassen.

In Sachen besonderer Programmpunkte gab es dann noch einen weiteren Show-Akt. Aus Bottenberg angereist zeigte das „Haubergs-Duo“ einmal mehr, was es heißt: „Mir sind Siegerländer“. Mit einem Totalangriff auf die Lachmuskeln sorgten die singenden Lebens-Philosophen, mit Geschichten aus ihrem Leben für eine besondere Stimmung.

Natürlich fehlten auch die Geschichten um das berühmte Anglerlatein nicht. So machte die alte Geschichte vom Frieder, der aus dem Gambachs Weiher mit seiner Angel einen Kronleuchter gefischt hatte, die Runde. Ja und das ist doch nicht besonderes – hieß es dann aus den gespannt zuhörenden Nichtangler-Kreisen. „Beim Kronleuchter vom Frieder brannte aber das Licht noch“, so der Anglerkollege.

Der im Jahr 1968 im Ortsteil Oberholzklau gegründete wurde und den Namen Angelverein Oberholzklau führte. Am „Nölls Weiher“ haben die damaligen Gründer ihr erstes Angelgewässer gehabt. Den Angelverein aus der Wiege gehoben haben damals der erste Vorsitzende Dietrich Jung, zur 50-Jahr Feier ins Sängerheim gekommen, mit Albrecht Helmke, Hilmar Bäumer, Reinhard Irle, Günter Trompeter, Justus Heinrich und Werner Giesler.

Im Jahr 1970 zählte der Verein nur 11 Mitglieder, die heutige Zahl der Vereinsmitglieder wird mit 84 in den Büchern geführt. In den Analen werden die Vorsitzenden wie folgt aufgeführt und archiviert: Gründung mit Dietrich Jung, Johannes Schönauer, Heinrich Becker und mit 28 Jahren Rüdiger Hähner der Mann mit der längsten Vereinsführung. Der amtierende Vorsitzende Jens Ising wurde in diesem Jahr erstmals mit der Vereinsführung betraut.

Im Jahr 1973 fand die erste Anpachtung eines größeren Gewässers, des Büscher Weihers statt, der auch heute noch als Vereinsgewässer genutzt wird. Es dauerte dann wieder 19 Jahre, als die Angler sich Gewässermäßig vergrößerten und den Gambachs Weiher von der Fischereigenossenschaft Freudenberg übernommen haben. Die Expansionen gingen weiter, so dass der Eicher Weiher und viele Bachläufe vom aufstrebenden Verein übernommen wurden. Angepachtet wurde dann noch 1992 die Teichanlage in Dirlenbach, welche im Jahr 2008 vom Verein erworben wurde. Diese Anlage wird zur Aufzucht von Forellen genutzt und von den Gewässerarten Erich Gasser und Bernd Hellinger fürsorglich betreut. In weitere Meilenstein in der Geschichte fand im Jahr 2003 statt. Die Errichtung des Vereinsheim am Gambachs Weiher wurde mit einem enormen Aufwand an Eigenleistung vollbracht, hatte doch die Stadt Freudenberg das Grundstück zur Verfügung gestellt.

Nach der Errichtung konnten die Sportfischer Freudenberg, so der heutige Name, einige Jahre das Anglerleben an den Gewässern genießen. Im Jahr 2012 standen die Angler vor einem neuen und sehr großen Problem. Die Verschlammung des Gambachs Weiher musste bekämpft werden. Das 400 Jahre alte Gewässer musste Saniert werden.

Gemeinsam mit der Stadt und dem damaligen Bürgermeister Eckhard Günther, sowie der Vorsitzenden des Förderverein Kornelia Busch-Pfaffe, wurde das mit 240.000 Euro veranschlagten Großprojekt angegangen und mit Erfolg und einer neuen „Niwar-Brücke“ aus Holz, in ein Naturdenkmal verwandelt.

Fotos: Henning Prill

 


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