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Freudenberg/Netphen. Ein Gespräch ist kaum möglich, der Blick in die Tiefe fasziniert aber umso mehr. Gewaltige Wassermassen donnern mit lautem Getöse aus den beiden Grundablassrohren und rollen im Tosbecken aus. Mehrere tausend Kubikmeter Wasser werden derzeit aus der Obernau-Talsperre in Netphen-Brauersdorf in die Obernau abgegeben, um Platz zu schaffen im größten Trinkwasserspeicher des Kreises - Denn die Talsperre ist randvoll. Rund 15 Millionen Kubikmeter fasst der Speicher. Seit 1972 liefert die Obernau-Talsperre frisches Trinkwasser nach entsprechender Aufbereitung in die Haushalte der Region. Bis zu 40.000 Kubikmeter täglich werden der Talsperre entnommen, um in das mehr als 320 Kilometer lange Transportnetz eingespeist zu werden. Zusammen mit der Breitenbach-Talsperre werden die elf Kommunen im Kreisgebiet mit frischem Wasser versorgt. Zusätzlich geht das Siegerländer Wasser in das benachbarte Hessen.

180205obernau02„Trinkwasser ist das Lebensmittel Nummer eins“, resümierte CDU-Fraktionsvorsitzender Christoph Reifenberger anlässlich der Besichtigung der Obernau-Talsperre durch die CDU Freudenberg. Die Partei hatte Mitglieder und Interessierte eingeladen, sich mit auf eine spannende Entdeckungsreise durch die technischen Anlagen zu begeben und sich hautnah selbst davon zu überzeugen, wie unser Trinkwasser produziert wird. Mit dabei auch Landtagsabgeordneter Jens Kamieth und CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzender Bernd Brandemann. Neben den vielen Zahlen, Daten und Fakten zur Trink- und Rohwassergewinnung, die Uwe Müller vom Wasserverband Siegen-Wittgenstein erläuterte, nahm er die Besucher auf eine Reise mit in die Vergangenheit. Die Dörfer Nauholz und Obernau sowie Teile von Brauersdorf mussten weichen, damit die Talsperre gebaut werden konnte. Heute erinnern im rund 60 Meter hohen Entnahmeturm Ortsschilder an die versunkenen Ortschaften.

Freudenbergs CDU-Stadtverbandsvorsitzender Johannes Werthenbach dankte zum Abschluss Uwe Müller für die informative Führung durch die Kontrollschächte und den Entnahmeturm zum Schieberhaus. „Es wurde nochmal deutlich, welcher Aufwand hinter der Produktion von sauberem Wasser steckt und welche technischen Anlagen dafür notwendig sind, damit am Ende aus dem Wasserhahn zu Hause sauberes und reines Wasser kommt“, so Werthenbach abschließend.

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