Mór/Freudenberg. In einer besonderen Feierstunde während der Weinfesttage und in Anwesenheit einer Freudenberger Delegation, wurde im Kulturhaus der ungarischen Partnerstadt Mór die Ehrenbürgerschaft für Eckhard Günther ausgesprochen. Die Stadtverordneten der Stadt Mór haben im Juni 2017 entschieden mit Bezug der Vergabe des Ehrenpreises „Ehrenbürger der Stadt Mór“ den ehemaligen Bürgermeister der Partnerstadt Freudenberg Eckhard Günther zum Ehrenbürger zu ernennen. Die Ratsherren der Stadt Mór vergaben den Titel in Anerkennung für seine hervorragende und bedeutende Arbeit im Interesse der Stadt Mór.

In der Begründung ist zu lesen. Der ehemalige Bürgermeister der Stadt Freudenberg wurde als Anerkennung für die höchste Auszeichnung der Stadt Mór vorgeschlagen. Er war unermüdlich in seinem Bestreben den Ausbau und die Vertiefung der Beziehungen zwischen beiden Städten  und der Beziehung der Bürger der Partnerstädte bemüht.

Eckhard Günthers Bürgermeisteramtszeit begann vor fast 20 Jahren am 1. Oktober 1999 und wurde nach der dritten Amtszeit am 20. Oktober 2015 beendet. Der damals 46-jährige Anwalt Eckhard Günther dachte im Jahr 1999 nicht, dass er die Juristenlaufbahn nicht vollständig ausfüllen kann und bewarb sich um den Posten als Freudenberger Bürgermeister. Bei jeder der drei folgenden Amtszeiten gewann er die Wahlen in der ersten Runde. Er setzte und verwirklichte Vieles in Bewegung, was die Stadt Freudenberg vorwärts getrieben hat. Die Beziehung zwischen Mór und Freudenberg hielt er immer für seine persönliche Herzenssache.

Als die Städtepartnerschaft verstärkend Schüleraustausch, verschiedene Vereine, Tanzgruppen und die Pädagogen als Gäste eingeladen hatte, empfing er als Bürgermeister die Gruppen immer persönlich. Bei der festlichen Gedenksitzung zur 10-jährigen und dann auch zur 20-jährigen Städtepartnerschaft empfing er die Mórer Delegation, um gemeinsam mit seinem Amtskollegen Péter Fenyves den Vertrag über die Städtepartnerschaft mit neuen Zielen zu bekräftigen.

Während der Zusammenarbeit der Städtepartnerschaft wurde die Pflege der Sprachlichen Wurzeln der Mórer Ungarndeutschen verwirklicht. Während seiner 16 Jahre dauernden Amtszeit war er immer an den Mórer Weintagen anwesend und immer bei den ersten um der neuen Weinkönigin zu gratulieren. Nach Beendigung seiner Bürgermeisterarbeit entfernte sich Eckhard Günther nicht von der Partnerstadt Mór sondern übernahm den Vorsitz des Fördervereins für die Städtepartnerschaft.

Als Anerkennung für seine bedeutende Arbeit und für sein beispielhaftes menschliches Verhalten ist Eckhard Günther für würdig erklärt, den Titel „Ehrenbürger der Stadt Mór“ zu tragen.

Den goldenen Siegelring mit dem goldenen Stadtwappen und der Ehrenbürgerplakette gefertigt von Bildhauer Benedek Nagy, überreichte Bürgermeister Péter Fenyves mit der dazugehörigen Urkunde.

In seiner Dankesrede bedankte sich Bürgermeister a.D. Günther bei den Ratsvertretern im Kulturhaus von Mór, mit einem kurzen aber fast wehmütigen Rückblick. „Man hat mir alles genommen, mein Büro, meine Sekretärin, meinen Dienstwagen und auch mein Diensthandy, was aber geblieben war, ist meine enge Verbundenheit mit meinen Freunden in der ungarischen Partnerstadt Mór“, so Günther.

Diese Hohe Auszeichnung wurden bisher nur den Freudenbergern, dem Ehepaar Marianne und Harri Köppen zuteil, ebenso wie dem damaligen Freudenberger Stadtdirektor Jürgen Sawahn.

 

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