Büschergrund. Am Samstagabend feierte die Feuerwehr Freudenberg ihre Jugendfeuerwehr und ihr 25-jähriges Bestehen. In der der Aula des Schulzentrums versammelten sich die Mitglieder und Jugendfeuerwehr Betreuer um im Rahmen eines ausführlichen Festkommerses diesen besonderen Geburtstag zu feiern. Zugleich wurde Stadtbrandinspektor Maik Rother mit dem dritthöchsten Feuerwehrehrenkreuz ausgezeichnet. Zu den Ehrengästen im Festsaal zählten Bürgermeisterin Nicole Reschke, Landrat Andreas Müller und Kreisbrandmeister Bernd Schneider, so ließ es sich Stadtbrandmeister Uwe Saßmannshausen nicht nehmen, die Ehrengäste für ein Grußworte auf die Bühne zu bitten, ganz im Sinne von Rainald Thieman, Maik Rother und Jugendwart HBM Michael Lindenschmidt und seinem stellv. UBM Heiko Schneider.

Ein Rückblick zur Gründung der Freudenberger Jugendfeuerwehr:

Im Jahr 1992 gründete die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freudenberg am 15. Mai 1992 im Beisein des damaligen Bürgermeisters Hermann Vomhof und des damaligen Stadtbrandmeisters Manfred Klaas, sowie des damaligen Kreisjugendfeuerwehrwartes Walter Otterbach, die Jugendfeuerwehr Freudenberg mit Maik Rother als erstem Stadtjugendfeuerwehrwart. 

Schon Monate im Voraus hatten sich interessierte Feuerwehrleute, welche die Betreuung und Ausbildung der jungen Kameraden übernehmen sollten, für diese neue Aufgabe schulen lassen. Man konnte zwar auf gewisse Erfahrungen in der Jugendarbeit von den verschiedenen Vereinen zurückgreifen, musste aber speziell auf die Feuerwehr zugeschnittene Ausbildungs- und Schulungseinheiten erlernen. Der Dienst bei der Feuerwehr ist im Gegensatz zu den meisten Sport- und Freizeitvereinen, von dem Wissen um die einzusetzende Technik und um die Gefahren, denen das Feuerwehrmitglied ausgesetzt ist, geprägt. Die Kombination zwischen Spiel, Spaß und Lernen musste also stimmen, um die jungen Menschen für die Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr zu begeistern. 

Zur Gründungsversammlung fanden sich 50 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 – 16 Jahren ein. Die „kleinen“ Feuerwehrleute wurden vermessen und bekamen eine Menge Informationen für den Anfang mit. Jetzt begann die Ära für die Löschgruppen, denn die Kinder mussten zu ihren Übungsnachmittagen immer nach Freudenberg gefahren und auch betreut und geschult werden. 

Nach einem Vierteljahr wurden auch die ersten Uniformen ausgeteilt, und so konnte die Jugendfeuerwehr Freudenberg im Herbst zu ihrer ersten Abschlussübung an der Hauptschule Freudenberg antreten.

Nach der Gründung haben auch die beiden weiteren Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Freudenberg Bodo Schaab und Uwe Saßmannshausen, stets die Jugendwehr als die "Zukunft der Feuerwehr" besonders gefördert.

Heute besteht die Jugendfeuerwehr aus 63 Jugendlichen, mit 13 Mädchen und 50 Jungs mit dabei 14 Feuerwehrfrauen und -Männer als Betreuer.

Die fast noch neue, erste Freudenberger Kinderfeuerwehr in Oberholzklau hat derzeit sechs Mitglieder, wovon zwei Mädchen mit den Jungs ihren spielerischen Dienst tun.

In den Geschichtsbüchern der Stadt ist auch die Rede von einer ersten Schüler- und Jugendfeuerwehr aus dem Jahr 1963 in Hohenhain.

Im Rahmen dieser Feierlichkeiten wurden folgendes „großen“ Feuerwehrmitglieder befördert und geehrt.

Von Kreisbrandmeister Bernd Schneider wurde der erste Stadtjugendfeuerwehrwart und Mitgründer der Jugendfeuerwehr wie auch der ersten Kinderfeuerwehr in Freudenberg, und heutiger stellvertretender Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Freudenberg, Stadtbrandinspektor Maik Rother, mit dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Bronze ausgezeichnet.

Danach blieb es weiter feierlich - Freudenbergs Bürgermeisterin Nicole Reschke und Stadtbrandmeister Uwe Saßmannshausen zeichneten Feuerwehrleute, die bereits seit 25 Jahren zunächst als Mitglieder und heutige Betreuer der Jugendfeuerwehr mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber aus:

  • Unterbrandmeister Marco Lindenschmidt
  • Unterbrandmeister Andreas Bathe
  • Unterbrandmeister Thomas Jurgelewitsch
  • Hauptbrandmeister Michael Lindenschmidt
  • Brandinspektor Thomas Münker
  • Oberbrandmeister Mathias Buch
  • Brandoberinspektor Jens Kauschke
  • Unterbrandmeister Patrick Goerke
  • Brandinspektor Sebastian Heeger
  • Unterbrandmeister Timo Irle

Ebenfalls von Stadtbrandinspektor Uwe Saßmannshausen und Bürgermeisterin Reschke, im Beisein von Landrat Andreas Müller und Kreisbrandmeister Bernd Schneider, wurden zu Jugendwarten befördert und mit der entsprechenden Ehrenurkunde ausgezeichnet:

  • Unterbrandmeister Heiko Schneider
  • Oberfeuerwehrmann Kevin Helmes
  • Feuerwehrmann Marius Michna
  • Unterbrandmeister Heiko Hausmann

 Zu stellv. Jugendwarten wurden ernannt:

  • Oberfeuerwehrmann Markus Fuchs
  • Oberfeuerwehrmann Nick Röcher
  • Oberfeuerwehrmann Carmine Quitadamo
  • Feuerwehrmann Fabian Hein
  • Feuerwehrmann Lukas Geisweid
  • Feuerwehrmann Thomas Saßmannshausen

Nach einem sehr ausführlichen Foto-Rückblick auf die Jugendfeuerwehr-Geschichte durch Chef-Chronisten HBM Andreas Kölsch, wurden die jungen und auch etwas älteren Feuerwehrkameradinnen und Kameraden an einer extra auf dem Pausenhof vor der Aula eingerichteten Energiestation mit Pommes und Currywurst wieder mit neuen Kräften versorgt.

Fotos: Henning Prill

 

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