Freudenberg. An der Kreisstraße zwischen Freudenberg und Hohenhain kam es am Samstagmittag zu einem gefährlichen Feuer in einer Garage. Als die Retter am Unglücksort eintrafen standen schwarze Rauchwolken hoch am Himmel. Zum eigentlichen Brandort führte nur eine enge Garagenzufahrt. Ein weiteres Problem stellte sich den Rettern durch die enorme Rauchentwicklung, näher als 30 Meter konnte sich niemand ohne schweren Atemschutz an den betroffenen Gebäudeteil annähern.

Der Auto-Unterstellplatz wurde vom Hausbesitzer auch als Lager zweckentfremdet, so stellte sich während der Löscharbeiten heraus, dass eine Propangasflasche sich im Brandgeschehen befand. Die Außenmessung der Feuerwehr ergab, dass sich die Gasflasche auf 600 Grad aufgeheizt hatte. So sahen sich der Feuerwehr-Einsatzleiter Uwe Saßmannshausen und sein Stellvertreter Rainald Thiemann gezwungen, einen Sicherungsradius von hundert Meter um das Haus auszurufen. Alle Menschen in diesem Gefahrenbereich müssen Evakuiert werden, so die Forderung der Verantwortlichen.

Schon kurze Zeit später konnte die Feuerwehr die Meldung etwas relativieren, da sich die Gasflasche hat auf hundert Grad abkühlen lassen und so eine Explosionsgefahr stark reduziert wurde. Das Feuer aus der Garage hatte in der Zwischenzeit auf das Wohnhaus übergegriffen und Schaden angerichtet. Zwei betroffene Hausbewohner wurden vom DRK-Rettungsdienst betreut.

Die Polizei rückte ebenfalls mit einem größeren Aufgebot an, um auch die zahlreichen Gaffer zu betreuen. Die Beamten begannen noch während der Löscharbeiten mit ihren Ermittlungen zur Brandursache, eine Stellungnahme zur Ursache war weder von der Polizei oder noch der Feuerwehr zu erhalten.

 

Fotos: Henning Prill

 

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